Sonore Klänge

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Der Lette Gunars Upatnieks ist seit zwei Jahren Mitglied der Berliner PhilharmonikerFoto: wb

Lettischer Kontrabassist Gunars Upatnieks im Kulturwerk

Norderstedt. Dieser Künstler kann Säle füllen: Lettlands Star-Kontrabassist Gunars Upatnieks (30) hat das schon oft bewiesen. Immer war das Publikum begeistert, wenn der 30-jährige Vollblutmusiker solistisch auf der Bühne stand. Jetzt kommt er zum Auftakt des Schleswig-Holstein Musik Festivals nach Norderstedt. Auf seinem Programm stehen, klangschön und intonationssicher von ihm bearbeitet, die Romanze G-Dur von Richard Strauss und die Sonate A-Dur von Cesar Franck.

Seit 2011 bei den Berliner Philharmonikern

Es war sein Traum, irgendwann einmal in seinem Leben bei den Berliner Philharmonikern spielen zu dürfen. Vor zwei Jahren ging für den Mann am Kontrabass der Traum in Erfüllung: Seit 2011 ist er Mitglied des berühmten Orchesters.
„Es ist eine unbeschreibliche Erfahrung und einmaliges Erlebnis mit solch großartigen Kollegen zu musizieren“, sagte der Lette.
Als Kind interessierte sich der Sproß einer Musikerfamilie mehr für Rudern und Basketball. Erst im Alter von 13 Jahren fand er zu seinem Instrument.

„Es ist eine
unbeschreibliche
Erfahrung und
einmaliges Erlebnis
mit solch großartigen
Kollegen zu musizieren.“
Gunars Upatnieks

Sein Vater spielte Kontrabass und Gunars Upatnieks war von den vielen Möglichkeiten und dem sonoren Klang des Instruments fasziniert. So studierte er Kontrabass an den Musikakademien in Riga und Brünn. Einer seiner größten Erfolge war 2009 der Sieg beim prestigeträchtigen Münchner ARD-Musikwettbewerb.

Duett mit Agnese Eglina

Am Klavier begleitet wird er von seiner Landsmännin
Agnese Egliņa, die im Jahr 2005 im Duo mit dem Klarinettisten Martins Circenis den ersten Preis des Kammermusikwettbewerbs an Lettlands Academy of Musik gewann.
Darüber hinaus gewann sie bei Violinwettbewerben in der Slowakei und in Litauen verschiedene Klavierbegleiterpreise. Seit 2011 studiert sie das Fach Kammermusik bei Professor Eckart Heiligers an der Universität Zürich.
Im vergangenen Jahr trat sie auch in Hamburg in der Musikakademie auf. (jae)
Mittwoch, 10. Juli,
20 Uhr, Kulturwerk am See, Stormarnstraße 55.
Eintritt: 10 bis 35 Euro
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