Sportlich: Drachen steigen lassen

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Jeanette und Andreas Henke sind passionierte Drachenbauer und gestalten sogar ihren Urlaub nach Drachenfesten Foto: blu

Im Stadtpark zeigten rund 40 Piloten ihre Flugobjekte – bei kräftigem Wind

Norderstedt Beim Drachenfest im Stadtpark kämpfte nicht nur „Glubschie“ mit widrigen Wetterverhältnissen. Mit Mühe gelang es Organisator Robert Kirsch für einige Minuten den „fischigen“ Großdrachen mit imposanten 17 Metern Länge in die Luft zu bugsieren. „In Böen ist es Windstärke fünf, zumal wir im anspruchsvollen Gelände des Norderstedter Stadtparks mit heftigen Verwirbelungen klarkommen müssen. Doch das stellt eine reizvolle Herausforderung dar, schließlich betreiben wir einen Outdoor-Sport“, erklärt der Drachenpilot. 40 Kollegen waren bundesweit angereist, um den Himmel mit Trägerdrachen und Windspielen und den Boden mit bis zu zwölf Meter hohen Aero-Skulpturen zu verzaubern. Jeanette und Andreas Henke aus Wehye bei Bremen hatten eine 21 Meter lange Centipede im Gepäck, einen fliegenden Tausendfüßler mit chinesischem Drachenkopf aus Bambus und Seide. „Mit einem Lenkdrachen hat’s vor 24 Jahren angefangen“, bekennt der 53-Jährige, „dann hat uns das Virus gepackt.“ Über 50 Drachen besitzen die beiden inzwischen, darunter viele Eigenkreationen – dafür sitzt Andreas an der Nähmaschine und seine Frau ist fürs Bemalen zuständig. Der Urlaub wird für Drachenfeste verplant. „Es macht Spaß die Zeit mit Gleichgesinnten zu verbringen, zumal wir viel herumkommen und schöne Orte kennenlernen“, schwärmen die beiden – am 7. August geht’s nach St. Peter Ording, dem Hot Spot aller Drachen-Freunde. (blu)
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