Straßenfest auf der Baustelle

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Henning Schurbohm und Martina Braune, die Organisatoren des Straßenfestes Foto: now

„Ulze“ noch nicht fertig, gefeiert wird dennoch

Von Stefanie Nowatzky
Norderstedt
Das Ulzburger Straßenfest wird am Sonntag, 20. September, 11 bis 17 Uhr, wohl auf einer Baustelle stattfinden. Seit einigen Monaten wird die Straße zum Boulevard umgebaut, eine Woche vor dem geplanten Abschluss der Arbeiten feiern Stadt und Geschäftsleute im Rahmen der Mobilitätswoche dort das Autofreie Straßenfest. Das Motto der Veranstaltung ist Klimaschutz und Mobilität. Martina Braune, Mitarbeiterin beim Amt Nachhaltiges Norderstedt, ist der Informationscharakter des Festes neben Spaß und Musik wichtig. Seit dem ersten Termin vor acht Jahren bereiten Mitarbeiter des Initiativkreiseses Ulzburger Straße (IKUS) und der Stadt das Fest vor.

Gäste erzeugen Strom für die Musik selbst


Ein Highlight wird der Musikumzug „Movimento“ sein, bei dem mehr als 400 Teilnehmer mitmachen. Start ist um 15 Uhr an der Ulzburger Straße 499. „Leider fehlen in diesem Jahr die Schotten an der Spitze des Zuges“, sagt Martina Braune. „Aber wir werden ein anderes Startsignal finden.“ Neben zahlreichen Infoständen und Mitmachaktionen wird auf dem Rewe-Parkplatz eine Bühne aufgebaut, bei der die Zuschauer dem Strom für Musik und Vorführungen selbst erzeugen können, indem sie in die Pedale eines Standfahrrades treten. Zudem können Kinder einen VHH-Bus bemalen, das Spielmobil kommt und die Stadt informiert über das neue Fahrradparkhaus und die weitere Planung für die Ulzburger Straße. Jungen und Mädchen können zudem mit der 15 Meter langen und sechs Meter hohen Doppelrodelbahn fahren, dazu haben sich die Initiatoren einen Baustellen-Parcours für Erwachsenen-Kind-Teams ausgedacht. „Hier kann wie auf der echten Baustelle gebaggert werden“, verspricht IKUS-Vorsitzender Henning Schurbohm.
Es gibt ein Improvisationstheater, einen Sinnespfad, für den der Bauhof eigens Material heranschaffen wird und einen Testparcours mit Transportfahrrädern. „Wir wollen hier schon einmal auf ein vom Bund gefördertes Projekt hinweisen und jeder kann es ausprobieren“, so Martina Braune.
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