„Süßes oder Saures?“

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Die neunjährige Milena, vor zwei Jahren als Spinnenfrau verkleidet, will auch in diesem Jahr in einem tollen Outfit an den Türen klingeln.

Halloween: Kinder ziehen von Tür zu Tür

Henstedt-Ulzburg. Auf diesen Tag freut sich Milena schon sehr: Am morgigen Mittwoch, 31. Oktober ist wieder Halloween. Abends, wenn es draußen dunkel ist, wird die neun Jahre alte Schülerin aus Henstedt-Ulzburg mit Freunden und Freundinnen in der Nachbarschaft von Haus zu Haus gehen, an den Türen klingeln und um Süßigkeiten bitten. Wer öffnet und nichts gibt oder wer überhaupt nicht reagiert, dem droht „Saures“.
„Halloween“ geht auf das Wort „All Hallows‘ Eye“ (Vorabend von Allerheiligen) zurück und fand Mitte des 20. Jahrhunderts von Nordamerika aus den Weg nach Europa.
Während in den USA auch Schulen mit Hexenmotiven sowie ausgehöhlten und mit Fratzen versehenen Kürbissen geschmückt werden und auf Balkonen, hinter den Fenstern oder in Gärten ausgestellt werden, kam der Halloween-Schmuck hierzulande bisher kaum über Geschäfte oder private Räume hinaus. Die Halloween-Fans in Deutschland feiern jedoch nicht nur mit abschreckenden, beleuchteten Kürbis-Fratzen. Der Kürbis wird auch zu wunderbaren Speisen verarbeitet – zum berühmten Kürbis-Kuchen (in den USA heißt er Pumpkin Pie). Kürbis in Sauer eingelegt als Beilage zu Bratkartoffeln findet man in Restaurants ebenfalls auf vielen Speisekarten. (rj)
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