Totgeschlagen

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Hinter diesen Wänden geschah die brutale Tat im Norderstedter Stadtteil Harksheide.
Der Todesursache des Opfers der Familientragödie in der Reihenhaus-Siedlung im Weg am Denkmal in Norderstedt ist aufgeklärt.
Die Obduktion der 47 Jahre alten Frau in der Gerichtsmedizin hat ergeben, dass die Frau an ihren schweren Kopfverletzungen gestorben ist. Offenbar hat der Ehemann Heinrich W. sie so sehr gewürgt und ihr brutal ins Gesicht geschlagen, dass sie drei Tage später aufgrund dieser Verletzungen im Klinikum-Nord starb. Messer oder andere Hilfsmittel außer der rohen Gewalt mit der Hand haben die Mediziner nicht feststellen können, sagte Matthias Arends von der Mordkommission Kiel, die die Ermittlungen mit der Kripo Norderstedt leitet auf Nachfrage.
Mit einer bewegenden Trauerfeier verabschiedete sich die freie evangelische Kirchengemeinde am Falkenkamp von Bärbel W., die sich seit vielen Jahren in der Gemeinde engagiert hatte.
Der mutmaßliche Täter, der 48 Jahre alte Ehemann Heinrich W., sitzt weiter in Untersuchungshaft in Neumünster. Er schweigt zum Tathergang und zum Motiv, sagt Polizeisprecher Arends. Er selbst hatte sich beim Rettungsdienst mit den Worten gemeldet: „Ich habe gerade meine Frau umgebracht.“ Man geht nach bisherigen Erkenntnissen von einem Totschlag, also einer Affekthandlung aus. Das Ehepaar hatte drei Kinder im Alter zwischen 13 und 16 Jahren, die jetzt bei Verwandten untergebracht sein sollen. Sie werden psychologisch betreut. Eines der Kinder geht bereits wieder zur Schule. (bf)
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