TriBühne: Vorverkauf startet

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Freuen sich auf die Theatersaison 2013/14: Gabriele Richter (rechts) vom Kulturamt sowie Rajas Thiele und Sabine Junck von der TriBühne Foto: Fuchs

Stars wie Helen Schneider oder Karl Dall sollen mehr Publikum locken

Von Burkhard Fuchs
Norderstedt. Während in anderen Kommunen wie Reinbek in Stormarn wegen schwieriger Haushaltslage die letzte Theatersaison eingeläutet ist, lässt sich die Stadt Norderstedt trotz steigender Verschuldung ihr Theaterangebot weiterhin 120.000 Euro Steuergeld im Jahr kosten. „Wir sind froh, dass die Politik weiterhin zur Abo-Reihe steht und keinerlei Einschränkungen geplant sind“, sagte die Kulturamtsleiterin Gabriele Richter jetzt bei der Vorstellung des Programms für die neue Saison, das am 22. September mit dem neuen Stück „Machos auf Eis“ in der Norderstedter TriBühne im Rathaus beginnt.
Wie in den Vorjahren können die Norderstedter Theaterfreunde wieder zwischen fünf Abo-Reihen mit jeweils vier Theaterstücken auswählen. Die Hälfte der Aufführungen ist im 770 Zuschauer fassenden TriBühne-Saal, die andere Hälfte im neuen Kulturwerk am Stadtpark, wo nur etwa 450 Zuschauer Platz finden. „Das Kulturwerk, das wir erst im vorigen Jahr in die Theaterreihe aufgenommen haben, hat sich bewährt und überzeugt“, sagt Gabriele Richter. „Es hat eine einmalige Atmosphäre und Akustik und kommt auch bei den Schauspielern sehr gut an, weil sie die Nähe zum Publikum dort besser spüren.“

Kulturwerk verkauft mehr

Die Steigerung des Kartenverkaufs von 8154 um vier Prozent im Vergleich zur Theatersaison des Vorjahres führt Richter vor allem auf die neue Spielstätte zurück, die die Stadt Norderstedt für acht Millionen Euro aus einer ehemaligen Kalksandsteinfabrik herrichten ließ. Das bewiesen auch die aktuellen Verkaufszahlen, die beim Kulturwerk bereits über denen des Vorjahres lägen.
Programmatisch setzt die Künstlerische Leiterin wieder auf reichlich Prominenz. „Ich versuche auf Nummer sicher zu gehen“, erklärt Gabriele Richter ihre Auswahl. So können sich die Norderstedter Theatergänger auf die Auftritte von Karl Dall („Der Opa“, 18. Oktober, TriBühne), Helen Schneider („Der Ghetto Swinger, 27. Oktober, TriBühne), Michael Schanze („Othello darf nicht platzen“, 11. Dezember, Kulturwerk), Ellen Schwiers („Altweiberfrühling“, 15. Dezember TriBühne), Judy Winter („Spätlese“, 16. Februar, TriBühne), Diana Körner („Ohne Gesicht“, 16. März, Kulturwerk) und Volker Brandt („Einsteins Verrat“, 9. Mai Kulturwerk), freuen.
Dalls Opa-Schauspiel in der Inszenierung vom Hamburger Tivoli-Chef Corny Littmann sei auf dem Kiez das Theater-Highlight des Vorjahres gewesen, so Gabriele Richter. Publikumswirksam dürften auch die Michael-Jackson Revue „Black or White“ (13. März, TriBühne) und das Kriminalstück „Polizeirevier Davidwache“ (27. April, Kulturwerk) nach dem Filmklassiker von Jürgen Roland sein.

Auslastung: 54 Prozent

Die gerade abgelaufene Theatersaison 2012/13 sei zu 54 Prozent ausgelastet gewesen, sagt TriBühnen-Chef Rajas Thiele. Außerdem beteiligt sich die TriBühne wieder am Hamburger Kulturschlüssel, der behinderten Theaterbesuchern eine Freikarte für deren Begleiter zur Verfügung stellt. Davon machten in der vergangenen Spielzeit 45 Menschen in Norderstedt Gebrauch. Die Eintrittspreise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben. Sie variieren zwischen 16 und 26 Euro für eine Vorstellung sowie 54,40 und 88,40 Euro für eine beliebige Vierer-Kombination in einer Abo-Reihe. Das gesamte Programm und die Karten sind im Ticket-Corner in der Rathaus

allee 34 erhältlich, Telefon: 040/30987123.
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