Tunnel wird freigegeben

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Baustelle Knoten Ochsenzoll: Seitlich der Tunneldecke werden gerade Spundwände eingezogen.

Ende der Bauarbeiten am Knoten Ochsenzoll aber nicht in Sicht

Von Renate Jäger
Norderstedt. Es geht vorwärts auf der größten Baustelle der Stadt, dem „Knoten Ochsenzoll“ an der Bundesstraße 432, doch ein Ende aller Arbeiten ist vorläufig nicht in Sicht. Soviel steht immerhin fest: Der Autoverkehr durch den 70 Meter langen
Straßentunnel, der seit einigen Wochen wegen Verschönerungs- und Beleuchtungsarbeiten geschlossen wurde, wird Anfang August wieder freigegeben.
Das ist dann das Startsignal für den Beginn der Bauarbeiten an der Mittelinsel für den zweispurigen Kreisverkehr oberhalb des Tunnels. Auf einen genauen Zeitplan will sich Mario Kröska, Fachbereichsleiter im Rathaus nicht festlegen. „Demnächst geht es weiter“, sagte er. Danach sieht es an der riesigen Baustelle allerdings nicht in allen Bereichen aus. Schachtmeister Oliver Mälck von der Straßenbaufirma Groth & Co. hält mit einem Mitarbeiter die Stellung. „Die Bauleitung hat Urlaub und kommt nächste Woche wieder. Aber wir liegen gut im Plan.“
Das Pinneberger Straßenbauunternehmen ist unter anderem verantwortlich für Aufbruch und Neubau von 28.500 Quadratmetern Geh-, Rad- und Fahrbahnflächen, 11.000 Quadratmetern Auffüllung des Kreuzungsbereiches mit Füllboden und die Herstellung eines Regenrückhaltebeckens (750 Quadratmeter).
Und wann wird der Knoten Ochsenzoll endgültig fertig sein? „Die Stadt nennt grundsätzlich keinen festen Termin mehr, sonst gibt es nur Enttäuschungen, wenn Zeitverzögerungen hinzukommen“, so Kröska.
Beim „Knoten Ochsenzoll“ ist schon einiges schief gegangen. Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote hatte sich beim Baubeginn 2009 eine Fertigstellung noch im Jahr 2011 gewünscht. Dann hieß es, 2012 würde
die Einweihungsfeier stattfinden, zuletzt war von Mitte 2013 die Rede. Immerhin sickerte jetzt durch, dass die Asphaltierungsarbeiten am Kreisel Ende September abgeschlossen sein
sollen.
Das „Jahrhundertwerk“, das sich Bund, Land und Stadt etwa 15 Millionen Euro kosten lassen, wird sicherlich im Jahr 2013 mit einer großen Party eingeweiht.
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