„Viele neue tolle Räume...“

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Die Gemeinschaftsschüler sangen begeistert: „Viele neue tolle Räume, alle freuen sich darauf.“ Foto: Fuchs

Startschuss für größtes Schulbauprojekt Norderstedts

Von Burkhard Fuchs
Norderstedt. Wer in die Bildung investiert, investiert in die Zukunft. Nach diesem Motto erneuert die Stadt Norderstedt zurzeit ihre Schulen. Größtes Einzelprojekt ist dabei der Neubau der Gemeinschaftsschule Harksheide, der jetzt mit der feierlichen ersten Grundsteinlegung seinen offiziellen Startschuss erhielt. Für 13 Millionen Euro baut die Stadt am Exerzierplatz ein neues Gebäude für die Schule am Fadens Tannen.
Entsprechend euphorisch war die Stimmung bei Schülern, Lehrern und Eltern. „Wir freuen uns total“, sagte Schulleiterin Barbara Schirrmacher. „Wir platzen ja mit unseren 409 Schülern schon aus allen Nähten. Dafür haben wir lange gekämpft.“ Thomas Ruppel, Vorsitzender des Schulelternbeirats, sagte: „Die Eltern freuen sich sehr. Schule hat ja eine wichtige Aufgabe, dass die Schüler die Grundlagen lernen, wie sie in der Gesellschaft eigenverantwortlich und selbstbewusst leben können.“
Und die Schüler selbst sangen begeistert ein Lied mit dem Refrain: „Viele neue tolle Räume, alle freuen sich darauf.“
Einzige Leidtragende sind allerdings etwa 100 Hauptschüler der Regionalschule Garstedt, die erst im Sommer in ihre neuen Container-Räume am Aurikelstieg umziehen werden. Solange müssen sie noch im Altbau am Exerzierplatz den Baulärm für die benachbarte Gemeinschaftsschule ertragen. „Vielen Dank für Ihr Verständnis. Die Zusammenarbeit klappt hervorragend. Das hilft uns allen“, bedankte sich Schulleiterin Schirrmacher bei ihrem Kollegen Gerhard Lühr, der die Regionalschule Garstedt leitet.
Geplant hat die neue Schule das Architektenbüro BKS aus Hamburg. Sie baut auf dem zwei Hektar großen Grundstück ein zweigeschossiges Gebäude mit etwa 7000 Quadratmetern Grundfläche auf zwei Etagen. Dabei entstehen 20 neue Klassen- und Fachräume. Die neue Schule soll zum neuen Schuljahr 2013/14 im Sommer 2013 fertig gestellt sein, kündigen die Architekten Dirk Stauczus und Henning Schald an.
„Das ist ein großer Beitrag für die Zukunft unserer Stadt“, sagte Stadtpräsidentin Kathrin Oehme. Die Baukosten seien zwar „schwindelerregend hoch“, sagte sie. „Aber Kinder brauchen Bildung. Und sie brauchen optimale Bedingungen, um in Ruhe lernen zu können.“ Darauf hofft auch Schulleiter Lühr. Zu gerne wünscht er sich auch einen Neubau für seine 475 Regionalschüler. Noch fehlt ihm allerdings grünes Licht von der Stadtvertretung für dieses 15-Millionen-Euro-Projekt. (bf)
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