Volker Dornquast will nochmal durchstarten

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Birgit Dornquast hofft, dass Ehemann Volker am 6. Mai in den Kieler Landtag gewählt wird. Foto: rj

Henstedt-Ulzburgs ehemaliger Bürgermeister stellt sich zur Landtagswahl

Henstedt-Ulzburg. Er war 21 Jahre hauptamtlicher Bürgermeister in Henstedt-Ulzburg und noch bis 2014 gewählt, da ereilte ihn der Ruf des Landesfürsten. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) holte seinen Parteifreund Volker Dornquast vor zwei Jahren als Staatssekretär des Inneren in die Kieler Landesregierung. Nun will der 60 Jahre alte Jurist noch einmal einen beruflichen Neuanfang wagen: Dornquast ist bei der Landestagswahl in Schleswig-Holstein am 6. Mai CDU-Kandidat im Wahlkreis 26, Segeberg-West. Er braucht ein Direktmandat, denn in der Landesliste steht er nur auf Rang 33.
Henstedt-Ulzburgs langjähriger Verwaltungschef (1988 - 2009) war in den vergangenen Wochen fast täglich unterwegs. Am 21./22. April reiste er sogar ins Ausland. In Wierzchowo, einer der Partnerstädte Henstedt-Ulzburgs, nahm er an einer Gedenkstunde für den vor einigen Monaten verstorbenen Reinhard Schaar, der viel für eine gute Städte-Partnerschaft tat, teil. Drei Tage später war er beim Kaltenkirchener Stadtlauf aufmerksamer Beobachter, am 30. April traf er Kanzlerin Angela Merkel bei ihrem Auftritt in Norderstedt.
Volker Dornquast erhält traditionell Unterstützung bei den älteren Bürgern. Das wurde bei einer Kaffeestunde im Fürstenhof im Ortsteil Henstedt deutlich. Der CDU-Kandidat ist überzeugt, dass sich viele Senioren länger selber einbringen wollen: „Als Übungsleiter beim Sport, in Vereinen als Funktionär, aber auch als Nutzer der vielfältigen Angebote unserer Gesellschaft. Senioren leben in einer neuen Flexibilität, die sie nicht eingeschränkt sehen wollen.“ (rj)
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