Von Freud und Leid

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Der neue und alte Norderstedter Bürgermeister Hans-Joachim Grote (r.) im Kreise seiner Familie Foto: Jaeger

Ergebnisse der Bürgermeisterwahlen in Norderstedt und Quickborn

Von Hans-Eckart Jaeger
Norderstedt/Quickborn
Hans-Joachim Grote (CDU) bleibt bis zum Jahr 2022 Oberbürgermeister der Stadt Norderstedt. Der 60 Jahre alte Verwaltungschef, am Wahlsonntag als einziger Kandidat ins Rennen gegangen, erhielt 84,4 Prozent der 15.254 abgegebenen gültigen Stimmen. Nur auf 15,6 Prozent aller Wahlzettel war das „Nein“ angekreuzt worden. Die Wahlbeteiligung lag bei 24,2 Prozent. Grote tritt am 1. Dezember seine vierte und letzte Wahlperiode an. „Ich danke allen Mitbürgern, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben“, freute sich Grote. „Wir haben in den letzten Jahren vieles geschafft, aber es gibt noch viele Projekte, bei denen ich zum Wohle unserer Stadt weiter mitarbeiten möchte. Der Job macht mir immer noch viel Spaß.“ Zwei mögliche Projekte sprach er noch am selben Abend an: eine Verlängerung der U-Bahn bis Ulzburg-Süd und den Bau einer Sporthalle in Friedrichsgabe.

Schwache Beteiligung


Ab 18.15 Uhr hatte Grote im Rathaus die ersten Ergebnisse verfolgt. Schon kurz danach zeichnete sich das für ihn hervorragende Ergebnis ab, und dann ging die Feier so richtig los. Im Feuerwehrmuseum am Friedrichsgaber Weg wurde er von CDU-Mitgliedern und von seiner Familie mit langanhaltendem Beifall empfangen.
Grote hatte einen langen, auch arbeitsreichen Tag hinter sich gebracht. Nach einem kurzen Frühstück mit Ehefrau Doris, mit der CDU-Kreistagsabgeordneten ist er seit 36 Jahren verheiratet, schrieb er an einer Rede und gab um 12 Uhr im Wahllokal in der Gemeinschaftsschule Harksheide seine Stimme ab.

Knappes Ergebnis in Quickborn


Bei der Bürgermeisterwahl in Quickborn sah es lange nach einer Überraschung aus. Am Ende setzte sich Amtsinhaber Thomas Köppl, 50, CDU, bei einer Wahlbeteiligung von 46,4 Prozent mit 50,8 Prozent der gültigen Stimmen gegen Herausforderin Annabell Krämer, 45, von der FDP durch. 124 Stimmen trennten die Kontrahenten. „Ich freue mich sehr, weiterhin meine Arbeit machen zu dürfen“, sagte Köppl. „Ich gratuliere Bürgermeister Köppl und wünsche ihm viel Erfolg bei Umsetzung seines Wahlprogramms, das sich im Laufe des Wahlkampfes meinem sehr angenähert hat“, meldete sich die Unterlegene in einem Statement auf ihrer Facebook-Seite.
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