Warten auf die Lücke

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Seniorenbeiratsmitglied Jürgen Peters wartet an der Straße Kohfurth auf eine Lücke zwischen den Autos Foto: now

Seniorenbeirat sieht Risiko an der Straße Kohfurth und fordert Übergang

Von Stefanie Nowatzky
Norderstedt. Auf der einen Seite befindet sich das Herold-Center und über 160 Wohnungen sowie die Senioren-Wohnanlage Emma-Plambeck-Haus, auf der anderen liegt ein großer Discounter. Dazwischen gibt es die vielbefahrene Straße Kohfurth. Wer als Fußgänger auf die andere Seite will, kann bisher entweder die Querung am Garstedter Feldweg oder die Ampel an der Marommer Straße nutzen. Doch in einem 300 Meter breiten Streifen, dem kürzesten Weg zum Supermarkt, ist Warten angesagt. „Für jeden, der nicht mehr ganz schnell über die Straße kommt, ist es hier gefährlich“, sagt Jürgen Peters vom Seniorenbeirat.
Viele ältere Bürger haben ihn und seine Mitstreiter deswegen angesprochen. „Aber nicht nur Ältere kommen hier schlecht über die Straße“, hat Peters beobachtet. Auch für Eltern mit Kinderwagen und Radfahrer hält er einen Übergang mit einer kleinen Insel in der Mitte der Straße für sinnvoll.
Die südliche Überquerung werde heute vor allem von Radlern benutzt, die dann auf der linken Seite verkehrswidrig weiter Richtung Lidl fahren, hat Peters beobachtet. „Auf der Ulzburger Straße sind diese Übergänge auch enger beieinander“, hat er gemessen.

Am Donnerstag Thema im Verkehrsausschuss

Am Donnerstag, 4. Dezember, will Jürgen Peters im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr für den Antrag werben, in diesem Bereich eine Querungshilfe zu errichten. Sein Argument: Schon vor zwei Jahren wurden rund 15.000 Kraftfahrzeuge pro Tag auf der Straße gemessen, durch die Erschließung des Garstedter Dreiecks wird die Zahl steigen. Dann wird die Überquerung der 7,70 Meter breiten Straße auch zu den Bushaltestellen auf der westlichen Seite schwieriger. Ein Überweg wie schon am Garstedter Feldweg würde die Überquerung in zwei Schritten ermöglichen, ohne den fließenden Verkehr zu behindern.
„Die Stadt Norderstedt wird die Möglichkeiten zur Schaffung einer Querungshilfe erneut prüfen“, sagt Stadtsprecher Bernd-Olaf Struppek. „Für die Verwaltung ist der Wunsch grundsätzlich nachvollziehbar. Die Fragen von Flächenverfügbarkeit und Haushaltsmitteln sind Teil der Prüfung.“
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