Warum Amateurfunk so spannend ist

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Ortsverbandsvorsitzender Rolf Strehlau an seiner Funkanlage Foto: ut

Über den Norderstedter Ortsverband vom DARC weltweit Freunde finden

Norderstedt „Ein Hobby, das verbindet“, lautet das Motto des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC). Der DARC ist ein Zusammenschluss von 36.000 Mitliedern, die über ganz Deutschland verteilt ihrer Leidenschaft nachgehen und den Amateurfunkdienst weltweit aktiv mitgestalten.
„Das Interessante am Amateurfunk ist, dass man weltweit funken kann, ob nach Hawaii oder Australien“, sagt Rolf Strehlau, Vorsitzender des Ortsverbandes Norderstedt. Die Förderung der Freundschaft zwischen Funkamateuren aller Nationen und der Toleranz für sämtliche Kulturen sind laut DARC wichtige Aspekte der Freizeitbeschäftigung der Norderstedter.

Verschiedene Wege zum Amateurfunk


Zum gemeinsamen Hobby ist jedes Mitglied im Ortsverein auf andere Weise gelangt. „Mein Vater hat sich selbst einen Empfänger gebaut, um die Übertragung des Boxkampfes von Max Schmeling aus Amerika hören zu können. Durch ihn bin ich zur Funktechnik gekommen. Als Kind habe ich mir aus Spaß einen Empfänger gebaut, um zu sehen, wie es funktioniert“, sagt Rolf Strehlau.
„Ich wollte als Jugendlicher die Piratensender empfangen“, erzählt Stellvertreter Jürgen Grau. Aus den frühen Experimenten hat sich schließlich eine lebenslange Leidenschaft für die Funktechnik entwickelt. Die Faszination am Experimentieren ist allerdings nicht gewichen, weshalb Rolf Strehlau den DARC auch als experimentellen Funkdienst verstanden wissen will. Dieser ist auch in Zeiten des Internets und der Smartphones aktuell. Da von Anfang an Funkamateure an der Entwicklung neuer Technologien beteiligt waren, ist das Hobby noch heute eine wichtige Anlaufstelle für die Ausbildung von technischem Nachwuchs in der Nachrichtentechnik. Neben der Pflege der Völkerverständigung spielt der Notfunk bei den Amateurfunkern eine wichtige Rolle. Da die Funkamateure mit einfachen Mitteln und ohne Strom Kontakt herstellen können, sind sie in Notsituationen, wenn alles zusammenbricht, gefragt. Bei der Flutkatastrophe in Hamburg 1962 aber auch aktuell bei Erdbebenkatastrophen zeigt sich dies immer wieder. Auch können sie auf Anfrage den Polizeinotfunk unterstützen, da sie eine größere Reichweite haben und die Kommunikation über weite Fläche aufrechterhalten können.
Jeden letzten Freitag im Monat trifft sich die Ortsgruppe Norderstedt. Das nächste Treffen findet am Freitag, 29. Mai, um 20 Uhr im Restaurant des Tura-Sportlerheims statt. (ut)

Mehr unter www.darc.de
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