Wasserski im Stadtparksee

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Freuen sich auf die Eröffnung des Stadtparks, Stadtparkchef Kai Jörg Evers und Mitveranstalter. Foto: Fuchs

Großes Fest zur Eröffnung: Strandbad und Wasserskianlage sind die neuen Attraktionen

Von Burkhard Fuchs
Norderstedt. Diesen Termin hat ganz Norderstedt herbeigesehnt: Am Dienstag, 1. Mai, wird der Stadtpark in Norderstedt wieder frei zugänglich sein, der nach Ende der Landesgartenschau im vergangenen Oktober für Besucher, Spaziergänger, Jogger und Hundebesitzer geschlossen blieb. Der Grund dafür waren umfangreiche Umbauarbeiten, die nun weitgehend abgeschlossen sind. Die Stadtpark GmbH eröffnet das 72 Hektar große Areal am Mai-Feiertag mit einem großen Programm von 11 bis 17 Uhr mit Musik, Spaß und Spiel.
Gleichzeitig startet an diesem Tag auch die Wasserskianlage, die politisch lange umstritten war, nun aber fertig ist. Und die fünf Masten, um die bis zu zehn Wasserskiläufer an Schleppseilen über einen Elektromotor herumgezogen werden, seien im Vergleich zu den Hochspannungsleitungen im Hintergrund „doch eher zierlich“, sagte Stadtpark-Geschäftsführer Kai Jörg Evers.
Das Wasserski-Fahren wird täglich von
14 bis 19.30 Uhr und am Wochenende von
12 bis 19.30 Uhr möglich sein, kündigt Betreiber Christian Rumpel an, der rund eine Million Euro in diese Anlage investiert hat. Dazu gehört ein Gebäude am 25 Hektar großen Stadtparksee mit Gastronomie und Umkleideräumen, das aber erst Mitte Mai fertig sein wird. Das Skilaufen kostet zwischen 21 und 39 Euro je Stunde/Tageskarte). In den Sommerferien gibt es spezielle Ferienkurse für Kinder und Jugendliche. Die Stadtpark GmbH verspricht sich von diesen Pachteinnahmen aus Gastronomie und Wasserskianlage, die über 15 Jahre vertraglich geregelt sind, dauerhafte Einnahmen für die Unterhaltung des Stadtparks, erklärt Evers. 300.000 Euro beträgt der Zuschuss der Stadt für die reine Parkpflege. Die restlichen 700.000 Euro des Budgets sollen durch Pacht, Sponsoren und Veranstaltungen hereinkommen. Der Eintritt für die Besucher ist grundsätzlich frei – bis auf das Strandbad, das zwei bis drei Euro am Tag kostet – und in der Zeit von 5 bis 23 Uhr erlaubt.
Es wird, so wie vor Beginn der Bauarbeiten für die Landesgartenschau, wieder rundherum zwölf Eingänge geben, kündigte Evers an. Seit Ostern habe man den Park schon stillschweigend geöffnet. Die ersten Erfahrungen zeigten, dass dies gut angenommen werde. Auch Radfahrer und angeleinte Hunde würden toleriert, solange die Beteiligten Rücksicht aufeinander nähmen und die Hundehalter den Dreck ihrer Vierbeiner mit den vorgehaltenen Beuteln entsorgten, sagt Evers. Ein Wachdienst passt nachts auf, dass nichts beschädigt wird. Mit zahlreichen Veranstaltungen soll der Stadtpark im Sommerhalbjahr zusätzlich attraktiv gemacht werden. Dazu gehören das Umweltprojekt „Klasse im Grünen“, Meditationen im jüdischen Bustan sowie Gartenausstellungen (19./20. Mai), das Fest der Straßenkünstler (27./28. Mai), der Schleswig-Holstein-Tag (8. bis 10. Juni), Drachen-Festival (14. Juli), Kindertheater (Juli/August) und das Parkfunkeln (24./25. August).
Zum Saisonabschluss gibt es im September mit den „Pyro-Games“ eine Art Olympiade der Feuerwerker, kündigt Veranstaltungsleiterin Eva Reiners an.
Und die kleinen Besucher können sich auf den Spiel- und Bolzplätzen austoben oder den Tier-Bauernhof der Norderstedter Werkstätten und dem Tierpark Arche Warder besuchen. „Wir machen hier keine neue Gartenschau“, sagt Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote. „Wir haben hier einen wunderschönen Park geschaffen, mit dem sich unsere Bürger identifizieren können.“ 17,7 Millionen Euro sind in die Umgestaltung dieses ehemaligen Industrie- und Müllberg-Geländes investiert worden. (bf)
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