Wer hat eine „Koje“ frei?

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Das Kirchentagsteam von Broder Hinrick: (v. li.) Stefan Boeken, Pastorin Bettina Rutz, Kirsten Andre, Mathias Reiners, Regine Groth und Freia Knofe hoffen, dass jeder Gast ein eigenes Bett haben wird.
Von Franz-Josef Krause
Fuhlsbüttel/Langenhorn. Vom 1. bis 5. Mai findet der Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg statt. Es werden über 100.000 Teilnehmende erwartet, rund 12.000 Dauergäste suchen eine Übernachtungsmöglichkeit in einem Privatquartier. Weitere 60.000 – hauptsächlich junge Leute – sollen in Schulen Unterkunft finden. Auch hier werden Frauen und Männer gesucht, um die Gäste mit einem Hamburger Frühstück zu bewirten. Für die Mithilfe beim Kirchentag ist Gastfreundschaft und Kontaktfreude gefordert; kein Gebetbuch. Stefan Boeken, Mitglied des Kirchengemeinderates der Broder-Hinrick-Gemeinde und mit einem Team als Privatquartier-Beauftragter auf Bettensuche, berichtet von seinen Erfahrungen beim letzten Kirchentag in Hamburg. „Aus Fremden wurden Freunde, es hat sich sofort ein Gefühl der Verbundenheit eingestellt.“ Er empfiehlt. „die Tür zu öffnen, ein Bett anzubieten, gute Gespräche zu führen, eben Gastfreundschaft zu leben….ein schönes Gefühl! Holen Sie sich Kirchentags-
atmosphäre ins Haus!“

Gastfreundschaft leben

Damit liegt er mit Bürgermeister Olaf Scholz, Budni Chef Cord Wöhlke und der Journalistin Maria von Welser auf einer Wellenlänge. Gastfreundschaft ist also ‚in‘, in der schönsten Stadt Deutschlands, nur mit der praktischen Umsetzung hapert es noch etwas. Das soll nicht so bleiben, darauf setzten auch Petra Pätz, Christa Guhl, Andrea Kaiser und Jens Christen von der Kirchengemeinde Ohlsdorf-Fuhlsbüttel. Sie haben, wie die Langenhorner, einerseits die Bitte um Privatquartiere, andererseits benötigen sie noch Helfer für die Betreuung der Sammelunterkünfte und des ‚Gute Nacht Cafés‘. Als Dankeschön erhalten Quartiersgeber und Helfer Tageskarten für den Kirchentag. Letztlich ist es bei den bisherigen Hamburger Kirchentagen 1953, 1981 und 1995 immer gelungen, den Gästen genügend Schlafplätze anzubieten. Und wenn alle mittun – Atheisten, Protestanten, Katholiken und wer sonst noch Freude am Miteinander hat, dann sollte es doch möglich sein, auch im Jahr 2013 ‚das Kind gemeinsam zu schaukeln!


Broder-Hinrick-Gemeinde, Tel.: 520 42 81, Ohlsdorf-Fuhlsbüttel Bezirk Nikodemus Tel.: 411 88 170, St. Marien Tel.: 411 88 17-20, Eirene Tel.: 5 20 28 08,
Ansgar Tel.: 531 85 10, St. Jürgen Tel.: 537 05 75, Zachäus Tel.: 527 05 68, Christophorus Tel.: 52 01 95 20, St. Lukas Tel.: 59 64 00.
Zentrale Bettenerfassung: Kirchentag Privatquartier oder
Tel.: 430 93 12 00
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