Wer klopft denn da?

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Norderstedt: Tesa |

Die Anwohner sind verwundert.


Seit etwa Anfang des Jahres kann man in Langenhorn und Umgebung täglich einen metallischen Schlag, gefolgt von einem dumpfen Vibrieren vernehmen. Ein Mal gehört nimmt man es sogar noch in Ohlsdorf war. Dieses "Klopfen" stammt von niemandem geringeren als Tesa. Die Geschäftsführung von Tesa baut in Norderstedt an der Grenze zu Langenhorn ihren neuen Hauptgeschäftssitz.

Tesa ist ein Weltkonzern welcher im Jahr einen Umsatz von ca. 950 Mio. Euro macht. Nach intensiven Verhandlungen hat sich die Geschäftsführung für Norderstedt und gegen Hamburg entschieden.
Dieser Standort hat allerdings einen Nachteil. Früher war das Gebiet ein Moor wodurch große Gebäude dort eigentlich nicht gebaut werden können. Um dennoch dort bauen zu können, hat man sich dafür entschieden 1.200 Pfähle mit großen Rammen in den Boden zu treiben, um diesen zu verdichten. Diese Arbeiten dauern noch bis etwa Mitte März an.

Doch was bedeutet der Umzug von Tesa für die Anwohner?

Neben einer Belebung der Region direkt durch die Beschäftigten bei Tesa, als auch indirekt durch Standortverlegung von Zulieferfirmen in diese Regionen, profitiert die Gemeinde durch die zusätzlichen Einnahmen aus der Gewerbesteuer. Diese ist in Norderstedt zwar geringer als in Hamburg, doch könnte sie mehr Spielraum für neue Investitionen der Stadt eröffnen.
Als kleines Bonbon baut Tesa auf dem Gelände einen Kindergarten. Neben der Versorgung der Kinder der Beschäftigten wird er auch für Nicht-Mitarbeiter geöffnet sein.
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