Willkommen in Glashütte!

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Waltraud Harder war mit ihrem Mann Klaus bei der Eröffnung dabei und brachte selbst gekochte Marmelade als Gastgeschenk mit Foto: blu
Norderstedt: Segeberger Chaussee |

Asylbewerberunterkunft in der Segeberger Chaussee feierlich eröffnet

Claudia Blume
Norderstedt
Anlässlich der Eröffnung der neuen Asylbewerberunterkunft an der Segeberger Chaussee hatte Waltraud Harder Marmelade eingekocht. Mit ihrem Mann Klaus übergab sie die hübsch verpackten Gläser an ihre neuen Nachbarn aus Syrien, Afghanistan, dem Iran und Irak. „Das macht man doch so: Zum Einzug bringt man ein Gastgeschenk mit“, sagte die 78-Jährige und freute sich, dass vor allem junge Familien nun hier eine Bleibe in ihrer neuen Heimat gefunden haben. Zwei Millionen Euro hat der zweistöckige Bau mit 21 Wohneinheiten gekostet, den die Entwicklungsgesellschaft Norderstedt (EgNo) für die Stadt erstellt hat.


Platz für 60 Geflüchtete

Seit April 2017 sind 60 Geflüchtete eingezogen, darunter 18 Familien mit 14 Kindern. „Diese Unterkunft ist ein ganz besonderes Haus, denn es ist keines der üblichen Modulbauten, sondern ein nachhaltiges Gebäude nach dem ‚Kieler Modell’, das eine spätere Nutzung als Studenten- oder Seniorenwohnungen vorsieht“, erklärte Sozialdezernentin Anette Reinders im Rahmen der feierlichen Eröffnung. Etwa 20 Glashütter waren zum Nachbarschaftsfest gekommen und wurden herzlich gebeten, die Wohnungen, Gemeinschaftsküchen und -räume, die Dachterrasse sowie Spiel- und Grillplatz anzuschauen. Und so kann die Nachbarschaft funktionieren. Auf einem großen Büffet im Garten lockten Spezialitäten aus den Herkunftsländern der Bewohner, und an langen Bierbänken kam man schnell ins Gespräch.
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