Wo wilde Wichtel walten

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Die Krippenkinder waren vor allem vom Tunnel begeistert Foto: Nowatzky

Spielplatz im Lüdemannschen Park seiner Bestimmung übergeben

Von Stefanie Nowatzky
Norderstedt
Klettern, klettern, klettern – der neu gestaltete Spielplatz „Wichtelbaustelle“ bietet viele Bewegungsmöglichkeiten und genau so hat sich Irene Schmidt vom Fachbereich Natur und Landschaft das auch vorgestellt. Insgesamt 24 ausgewählte Spiel- und Sportstationen sollen künftig den 4,4 Kilometer langen Rundweg der Spielplätze bilden, die Wichtelbaustelle ist nach der Sportstation „Fitness für Jung und Alt“ die zweite neu gestaltete Fläche. Zusätzlich gibt es am Rundweg kleine „Spielpunkte“ – Drehscheiben und Drehelemente mit dem Logo der Rundwege für Spielspaß entlang des Strecke.
Der in einer Mulde im Lüdemannschen Park gelegene Platz wurde komplett umgestaltet und mit Bauwagen, Kran, einem Rohbau und verschiedenen Baufahrzeugen ausgestattet. Das Besondere: Die Spielgeräte sind nicht von der Stange, sondern nach den Ideen der Rathaus-Mitarbeiterin aus Robinienholz individuell gestaltet. Außerdem hat hier ein alter Metallbagger von einem Spielplatz weiter nördlich ein passendes Einsatzgebiet gefunden. „Ursprünglich war das hier als Hobbitland geplant, aber dann kam uns die Idee, etwas mehr aus der Erlebniswelt der kleineren Kinder zu machen“, erzählt Schmidt von den ersten Ideen. Und die kommen gut an: Mehrere Gruppen der nahegelegenen Kindertagesstätte Wichtelhöhle durften den Spielplatz in Beschlag nehmen. Auch Erzieherin Stefanie Studemund freut sich über den neuen Spielplatz: „Klettern ist das wichtigste – und da gibt es hier ganz viele Möglichkeiten.“ Ob auf dem Querbalken am „Rohbau“, an der Stange oder der Rückwand am Bauwagen oder auf dem Dach des kleinen Hauses, überall tummelten sich die Krippen- und Elementarkinder der Wichtelhöhle. Ein individueller Spielplatz bleibt länger reizvoll“, hofft Schmidt, dass es auch lange so bleibt. Der Feuerwehrspielplatz ganz in der Nähe gibt ihr Recht: Obwohl er inzwischen in die Jahre gekommen ist, ist die liebevoll gestaltete Spielwelt rund ums Feuerwehrthema immer noch ein viel besuchter Spielplatz. Teurer kommen die Stadt diese besonderen Spielplätze nicht: Rund 40.000 Euro hat die Anfertigung nach Maß plus die Installation gekostet, für Geräte „von der Stange“ müssen laut Schmidt ähnliche Beträge gezahlt werden.
Bevor die Kinder der Wichtelhöhle den Platz offiziell in Betrieb nahmen, hat sie am Wochenende vorher mit ihren eigenen Söhnen (3 und 7 Jahre) schon einmal probegespielt. Fazit: Auch die eigenen Jungs waren vor allem von den Klettermöglichkeiten begeistert.
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