Dankesbrief aus Lettland

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Juris Bekeris (links) und Lehrerin Regina Mohrmann (Mitte) kümmern sich seit Jahren um Austauschschüler aus Lettland. Foto: Jaeger

Hautnahe Begegnung zweier Nationen prägt junge Menschen

Kattendorf. Post aus Lettland: Juris Bekeris ahnt schon, wer die Absender sind. Der pensionierte Schulrektor aus Kattendorf, ein gebürtiger Lette, öffnet den Briefumschlag und überfliegt den Inhalt.
Zanete Felsa (17) aus Plavinas und Kristaps Blitsons (17) aus Stukmani haben geschrieben. Die jungen Letten möchten sich noch einmal für die Gastfreundschaft bedanken, die ihnen bei ihrem Besuch anlässlich eines Schüler-Austauschprogrammes im Frühjahr dieses Jahres zuteil geworden war. „Leserbrief“ steht obenan.
„Einen Monat lang in Deutschland wohnen und lernen - das finden wir eine tolle Möglichkeit, die den Schülern unseres Gymnasiums angeboten wird“, schreiben Zanete und Kristaps in tadellosem Deutsch.
Wunderschöne Zeit
„Die Zeit war wunderschön. Dafür, dass wir uns nicht als Touristen fühlen sondern wie zu Hause, haben unsere netten Gastgeber - Familie Knöfel und Familie Gerth - gesorgt. Sie haben sich um uns wie um ihre eigenen Kinder gekümmert.“
Deren Kinder Malte und Fenja seien gleich ihre Freunde geworden, mit denen sie sich sehr gut verstanden hätten: „Unsere Gastfamilien haben an alles gedacht, damit wir möglichst viel über das Leben in Deutschland erfahren.“ Als Gastschüler im Gymnasium Flottkamp hätten sie vieles gelernt.
„Auch andere Klassenkameraden wurden schnell unsere Freunde. Sie alle waren sehr freundlich, verständnisvoll und haben uns immer geholfen, wenn wir Hilfe brauchten.
Wir bedanken uns bei allen Lehrern, Lehrerinnen und Schulleiter Herrn Redemann, besonders auch Herrn Bekeris. Ohne ihn wäre das Projekt kaum denkbar.“ Zanete und Kristaps versichern, sie hätten ihre Deutschkenntnisse entscheidend verbessert: „Wir denken, dass dank dieser Fahrt unser Deutsch nicht schlechter als unser Englisch ist. Aber das Wichtigste, das sind unsere neuen Freunde. Wenn wir noch einmal eine solche Gelegenheit hätten, würden wir sie sehr gerne nutzen. Wir denken, das ist bis jetzt der schönste Monat in unserem Leben gewesen. In Dankbarkeit Zanete und Kristaps.“ (rj)
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