Die Freude ist groß

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Dem Einbürgerungsantrag von Asia Rani wurde nach mehr als anderthalb Jahren stattgegeben.Foto: Jaeger

Asia Rani wurde eingebürgert

Henstedt-Ulzburg. Asia Rani sitzt auf ihrer Wohnzimmercouch, um sich herum ihre Kinder Sheraz (18), Shahir (16) und Isha (12).
„Ich freue mich, dass ich jetzt deutsche Staatsbürgerin bin, mit allen Rechten und Pflichten, die damit verbunden sind“, sagt sie.
Am 5. Februar 2011 hatte sie den Antrag gestellt, jetzt wurde ihm nachgegeben. Die 39 Jahre alte Hausfrau, geboren in Faisalabad, der drittgrößten Stadt in Pakistan mit zwei Millionen Einwohnern, lebt seit 1993 in Deutschland. Viele Jahre wohnte sie mit ihrem Mann Mahmoud in Hamburg, seit sechs Monaten lebt die fünfköpfige Familie in Henstedt-Ulzburg. Landrätin Jutta Hartwieg hat ihr bei der Einbürgerungsfeier in Bad Segeberg gratuliert und ihr alles Gute für die Zukunft gewünscht.
„Wir brauchen Zuwanderer“, hatte sie gesagt. Menschen aus verschiedenen Kulturen könnten Länder zu kultureller und wirtschaftlicher Blüte bringen. Das hätte die Geschichte seit vielen Jahren bewiesen. Asia Rani sucht nun eine Arbeitsstelle. Sie hat erfolgreich einen Deutschkurs hinter sich gebrach, und in einem Kindergarten hat sein Praktikum absolviert.
„Ich arbeite gerne“, sagt sie. „Hoffentlich bekomme ich recht bald einen Job.“ Henstedt-Ulzburg ist eine klassische Zuwanderer-Gemeinde. Das zeigt ein Blick in die Statistik: Mit Stichtag 31. Dezember 2011 wohnten im größten Dorf Schleswig-Holsteins (27 510 Einwohner) insgesamt 1061 Menschen aus 94 Ländern. Die meisten stammen aus der Türkei (191), aus Polen (99), England (50) und den Niederlanden (45), einige aus Mauretanien, Mexiko, Paraguay, Slowakei, Tchechien und Ungarn (je 1). (rj)
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1 Kommentar
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Elke Noack aus Rahlstedt | 18.01.2013 | 06:41  
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