Straße umbenannt

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Beatrice Spötter und ihr Kern-Terrier Rudi vor dem Schild der neuen Emma-Gaertner-Straße.Foto: R. Jaeger

Zum Gedenken an Emma Gaertner

Henstedt-Ulzburg. Mehr als drei Jahre lang haben die Vorbereitungen gedauert, jetzt trägt eine Straße rund um das neue Wohngebiet am AKN-Bahnhof in Henstdedt-Ulzburg den Namen einer der bekanntesten Bürgerinnen der Gemeinde: Die Emma-Gaertner-Straße.
Die Gemeindeschwester war bis zum Jahr 1970 erste Vorsitzende des Hausfrauenbundes, der auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Emil Hansen am 31. Oktober 1948 von 42 Hausfrauen der Gemeinde gegründet worden war.
Hintergrund: In den ersten Jahren nach dem zweiten Weltkrieg war die Bevölkerung so stark angewachsen, dass die Nachbarschaftshilfe nicht mehr funktionierte. Auch konnten die Mittel für die in der Gemeinde tätige Diakonissin Emma Posmek nicht mehr aufgebracht werden. Deshalb wurde der Hausfrauenbund gegründet. Emma Gaertner, die 1972 starb, gelang es Menschen zu aktivieren und Spendengelder zu sammeln.Damit konnten die Verpflegung, Wohnung und Heizung für Schwester Emma bezahlt werden sowie ein Dienstfahrrad und kleine medizinische Pflegegeräte besorgt werden. Seit 2002 wurde der Hausfrauenbund in „BürgerAktiv“ umbenannt und hat heute 800 Mitglieder.
Das Motto des Vereins: Engagement für das Gemeinwohl in Henstedt-Ulzburg. „Wir sind ein generationsübergreifend tätiger, aktiver Verein mit vielseitigen Angeboten aus dem Bereichen Freizeit, Kultur, Reisen und Lebenshilfe“, sagt Birgit Sommer, die seit 1997 Vorsitzende von „BürgerAktiv“ ist. (rj)
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