Drei fahren zur Norddeutschen Meisterschaft

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Eine überzeugende Leistung bot Finja Koppruch vom SV Rugenbergen bei den Landesmeisterschaften im Rhönradturnen. Sie wurde Vizemeisterin. Foto: Maibom
Rugenbergen. Der SV Rugenbergen war guter Ausrichter für die Landesmeisterschaften im Rhönradturnen. Und die Gastgeber dürfen sich über drei Starterinnen bei den Norddeutschen Meisterschaften und vier Medaillen bei den Titelkämpfen freuen. Die Turner der Kaltenkirchener TS stellen zwei Landesmeister.
Als Landesmeisterin wurde Carla Kuhn ausgezeichnet. Ganz überlegen gewann sie in der Leistungsklasse L7 den Wettkampf. „Das Carla zu uns gekommen ist, ist eine echte Bereicherung unserer Trainingsgruppe“, freut sich SVR-Trainerin Dagmar Henningsen. Aus der Nähe von Köln hat es die Turnerin nach Hamburg verschlagen. Sie hatte sich den SVR als erste Adresse ausgesucht, um auch hier im Norden ihren Sport ausüben zu können. Erfolgreich – bei den Landesmeisterschaften turnte sie die beste Pflicht und die beste Kür in ihrer Startklasse.
Sie ist für den Deutschland-Cup, der im November ausgetragen wird, qualfiziert, wie auch Steffi Rappholz, die Carla Kuhn auf den zweiten Platz verwies und Philine Braun, die in der jüngeren Klasse der L5 Vizemeisterin wurde. In den Landesklassen konnten auch die Turner der Kaltenkirchener TS größtenteils überzeugen. In der L5 siegte Jannis Möller vor seinem Vereinskamerad Karsten Behrendt. In der L6 gewann Patrick Süß vor Christian Behrend. Das Jungen-Quartett wird beim Deutschland-Cup von Scadi Zielinski begleitet, die Vizemeisterin in der L5 wurde. „Schade, Scadi setzte einmal einen Fuß neben das Rad. Das gab die Abzüge, die sie den Sieg gekostet haben“, sagte KT-Trainerin Nicole Clasen. Nur 0,1 Punktk fehlten zum ersten Titel für den Rookie. Für die Zuschauer der Wettkämpfe in den Bundesklassen gab es einen kleinen Wermutstropfen. Es gab keine Starter in der Eliteklasse L10, die ihre Küren mit Musik turnen. Was die Teilnehmer der L8 und L9 zeigten, machte das Fehlen der L10-Turner wett. „Man merkt, dass die Turner viel Konzentrierter als noch bei den Kreismeisterschaften zu Sache gehen“, sagte Dirk Henningsen, Leiter des technischen Komitees Rhönradturnen im Deutschen Turner-Bund. Die überragende Darbietung zeigte Fiona Lange vom TSB Flensburg. Für ihre L9-Kür auf der Geraden gaben die Kampfrichter eine 10,45. Mit zwei Punkten Vorsprung die beste Note des Wochenendes. „Diesmal hat alles geklappt“, freute sich die Flensburgerin, die sonst immer hier und da mal eine kleine Unsicherheit in ihren Vorführungen hat.
Dank der mit Abstand besten Spiralübung sicherte sich Finja Koppruch vom SV Rugenbergen, die souveräne Vizemeisterin in der L9 wurde. (tm)
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