Gut gefüllter Wanderpokal

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Darüber freuten sich die Sieger wie hier die A-Jugend des Buxtehuder SV besonders: Als Cup-Organisator Wulf Winterhoff die 1000 Euro in den Wanderpokal packte. Foto: Maibom

Ulzburg-Cup des SV Henstedt-Ulzburg: 126 Jugendteams nahmen teil

Henstedt-Ulzburg. Die 36. Auflage des Ulzburg-Cups des SV Henstedt-Ulzburg ist Geschichte. Krönender Abschluss der Veranstaltung 2012 mit 126 gemeldeten Jugendteams war das Finale der männlichen A-Jugend zwischen dem Bundesliga-Nachwuchs des HSV Hamburg und der SG Flensburg-Handewitt. Die packende, hochklassige Partie entschieden die Hanseaten im Sudden Death mit 17:16 für sich. Florian Kaiser erzielte den entscheidenden Treffer für ersatzgeschwächte Hamburger, die in der gesamten Partie einem Rückstand hinterher gelaufen waren. 1000 Euro Preisgeld waren der Lohn für die jungen HSV-Handballer, die ebenso wie rund 1500 andere Jugendlichen an den beiden Veranstaltungswochenenden über Himmelfahrt und Pfingsten die gastfreundliche Atmosphäre in Henstedt-Ulzburg genossen.
Turnierleiter Wulf Winterhoff und sein Organisationsteam waren auf der Suche nach Möglichkeiten, das Turnier gerade im A- und B-Jugend-Bereich attraktiver zu gestalten, auf Preisgelder gekommen. Jeweils 1000 Euro gab es für die vier Sieger in den beiden ältesten Jugendklassen. Das Konzept zeigte Wirkung. Der Abwärtstrend bei den Meldungen konnte gestoppt werden. 48 Teams waren nach Henstedt-Ulzburg gekommen. Winterhoff ist sich sicher, dass es nächstes Jahr noch mehr werden. „Wenn es sich in der Bundesliga rumspricht, dass es bei uns Preisgeld gibt, wird in den nächsten Jahren das Starterfeld noch attraktiver werden“, ist sich der Cup-Chef-Organisator sicher.
Das Finale der beiden Nachwuchsteams der Top-Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt und HSV Handball war schon ein Fingerzeig, in welche Richtung es gehen soll. Doch auch die Endspiele bei den Mädchen hatten Klasse. Der Nachwuchs des Deutschen Vizemeisters aus Buxtehude konnte dabei in der A- und B-Jugend des Siegerscheck an sich nehmen. Die Lokalmatadore spielten in den kleinen Finals. Bei den A-Mädchen kam es zum Nachbarortsduell zwischen der JSG Alstertal / Norderstedt und dem SV Henstedt-Ulzburg. Die Henstedt-Ulzburgerinnen hatten am Ende die Nase mit 20:17 vorn. „Ich würde mich freuen, wenn wir in der kommenden Saison wieder gegen einander spielen müssten“, sagte JSG-Trainer Markus Risch auf eine Oberliga-Qualifikation des SVHU hoffend. Die männliche A-Jugend des Norderstedter SV zog im keinen Finale gegen den Eckernförder MTV mit 13:14 den Kürzeren. Allein fünf Holztreffer verbauten den Sprung aufs Treppchen. Den schafften aber die B-Mädchen des SVHU mit einem glatten 19:10 Sieg über die HSG Menden-Lendringsen.
Bei der C- und D-Jugend gab es für die Sieger Trikotsätze zu gewinnen. Die sicherten sich der IK Sävehof (weiblich D), AMTV Hamburg (mD), Berliner Mix (wC) und der Buxtehuder SV (mC). Während die Henstedt-Ulzburger Teams teils wegen der Doppelbelastung Oberliga-Qualifikation und Ulzburg-Cup scheiterten, kamen die C-Mädchen der JSG Alstertal / Norderstedt ins kleine Finale, mussten sich aber den ausgeschlafener agierenden Berlinerinnen vom VfL Lichtenrade mit 7:19 geschlagen geben.
Doch der reine Sport ist nur ein Aspekt, der das größte Jugendhandball-Turnier in Schleswig-Holstein so beliebt macht. Die BIG-Deal-Beach-Handball-Party sorgten mit Stimmungsmusik und Lichtshow für viel Spaß. Die Teilnehmer-Karte offerierte den Handballern Abwechslung beispielsweise in der Fun-Arena. Bungee-Jumping stand dabei ganz hoch im Kurs. Bei dem warmen Wetter waren aber auch die Gutscheine für das Spaghetti-Eis im Eiscafe Venetia der Renner.
Um internationalen Flair bemüht, hatten die Veranstalter neben Teams aus Schweden und Frankreich auch drei Schiedsrichter-Gespanne aus Norwegen eingeladen. Als Ausrichter war der SVHU Spitze. Es gab von allen Seiten Lob für eine exzellente Gastgeberrolle. Neben Ulzburg-Cup-Chef Wulf Winterhoff standen in diesem Jahr erstmals seine „Super-Visor“ Sören Schoeps (21 Jahre) und Lukas David (20) im Mittelpunkt des Geschehens, assistiert von weit mehr als 150 Helfern aus der Abteilung. Winterhoff möchte im nächsten Jahr die 130 Teams-Grenze knacken. Der 36. Ulzburg-Cup war eine gute Basis dafür.
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