Gute Frühform der Handballer

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Jan Wrage war kaum zu bremsen und erzielte zehn Tore für den SVHU. Foto: Maibom

300 Zuschauer kamen zum Heimspiel des Henstedt-Ulzburger Aufsteigers

Henstedt-Ulzburg. Ein Wiedersehen mit dem alten Trainer gab es für die Handballer des SV Henstedt-Ulzburg. Denn der Testspielgegner, die U23 des HSV Hamburg, wird von dem ehemaligen Henstedt-Ulzburger Trainer Jens Häusler betreut.
Der durfte am Ende der Partie zwar Glückwünsche über das engagierte Auftreten seines Teams mit nach Hause nehmen, aber die Henstedt-Ulzburger dominierten beim 41:28 Sieg deutlich und zeigten den Zwei-Klassen-Unterschied auf.
Rund 300 Zuschauer wollten sich das erste Heimspiel des Zweitligaaufsteigers nicht entgehen lassen. Der SVHU war deswegen extra mit dem Spiel aus der Trainingshalle ins Schulzentrum Maurepasstraße umgezogen.
Die Zuschauer brauchten ihr kommen nichts bereuen. Trotz einer anstrengenden Trainingseinheit am Vormittag kniete sich der SVHU richtig rein und zeigte phasenweise tolle Angriffskombinationen und kompakte Deckungsarbeit. Das Engagement seines Teams lobte auch Trainer Tobias Skerka.„Die Jungs haben sich reingekniet und trotz müder Beine eine sehr ordentliche Leistung abgeliefert“, so Skerka. Er hatte über die volle Spielzeit eine offensive 3:2:1-Deckungsvariante ausprobiert, die gegen die jungen HSV-Akteure eine Reihe von Ballgewinnen provozierte.
Extrem sehenswert waren auch die Anpiele auf Kreisläufer Jan Wrage, der trotz seiner zwei Meter Körpergröße auf engsten Raum von der HSV-Abwehr nie zu bändigen war. Wrage erzielte zehn Treffer.
Der HSV zeigte hingegen zurecht, dass er sich zu den Topteams der neuen Oberligasaison zählt. Die Henstedt-Ulzburger hingegen dürfen nach dieser Vorstellung guter Dinge sein, dass es mit dem angestrebten Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga klappen wird
Die nächste Chance, die Henstedt-Ulzburger Handballer daheim spielen zu sehen, ist am 15. August.
Um 19.45 Uhr wird die Partie gegen die HSG Tarp-Wanderup angepfiffen. Zwei Tage später beginnt der proWIN-Cup, zu dem der SVHU Fyllingen Bergen, VfL Bad Schwartau und ASV Hamm aus Nordrhein-Westfalen eingeladen hat. (tm)
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