Guter Mix brachte Sieg

Anzeige
Christine Schoknecht kannte keine Gnade. Auch wenn die Augen von Trainer Jan Siemers schon von diversen Sektduschen brannten, leerte die Offensivspielerin noch eine Flasche Schaumwein über dem Trainer ausFoto: Maibom

SVHU-Fußballerinnen feierten Aufstieg in Regionalliga

Von Thomas Maibom
Henstedt-Ulzurg. Literweise Sekt wurden auf dem Rasen im Beckersberg-Stadion vergossen. Die Henstedt-Ulzburger Fußballerinnen feierten ihren Aufstieg in die Regionalliga ausgiebig.
Die Henstedt-Ulzburgerinnen sammelten in der vergangenen Saison Titel „en masse“. Hallen-Kreismeister, Landesmeister, Hallen-Kreispokalsieger, Integrationscup-Gewinner, Kreispokalsieger und Landespokalsieger wurden die Fußballerinnen.
Die Erfolge kamen nicht ganz überraschend. „Unser Trainer Jan Siemers hatte vor der Saison mit uns gesprochen und uns aufgezeigt, was möglich sei. Den Aufstieg in die Regionalliga hatten wir uns fest vorgenommen“, erzählt Henrike Diekhoff. Der Aufschwung vom mittelmäßigen Schleswig-Holstein-Liga-Team zum Titelkandidaten kam mitten in der letzten Saison. Mit Kathrin Patzke, Christine Schoknecht und Josefine Krengel waren drei Bundesliga-erfahrene Spielerinnen zum Team dazu gestoßen.

Zugänge aus HSV-Fußballsparte

Parallel ging es in der Frauen-Fußballabteilung des Hamburger SV drunter und drüber. Der B-Jugend-Meister verließ den Club, suchte eine neue Heimat und fand sie in Henstedt-Ulzburg. Plötzlich hatte Trainer Jan Siemers eine gut funktionierende Mischung aus jungen, hungrigen Spielerinnen und erfahrenen älteren. Das Team marschierte ungeschlagen durch die Schleswig-Holstein-Liga. Und auch in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga. Und im finalen Spiel um den Aufstieg wurde ATS Buntetor aus Bremen 4:0 vom Platz gefegt. Bereits nach 16 Minuten sorgte Henrike Diekhoff für einen erlösenden Aufschrei der Henstedt-Ulzburgerinnen. Mit ihrem unnachahmlichen Torriecher war sie zur Stelle, als Buntetors Torfrau Sarah Ruhe einmal patzte. Eiskalt schob die 17-Jährige den Ball über die Linie. Youngster Jennifer Michel traf zweimal, Kapitän Kathrin Patze einmal. Dann war nur noch feiern angesagt.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige