Handball: Traum von der Bundesliga ist vorbei

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Enttäuscht: Youngster Julian Lauenroth konnte es nicht fassen, dass die Handballer aus Henstedt-Ulzburg aus der 2. Bundesliga abgestiegen sind Foto: tm
Henstedt-Ulzburg. Dem Aufstieg folgte der direkte Abstieg. Nach nur einer Spielzeit in der 2. Bundesliga müssen die Handballer des SV Henstedt-Ulzburg absteigen. Bis zum letzten Spieltag war noch offen, ob die Henstedt-Ulzburger den Klassenerhalt schaffen würden. Mit einen Punkt Rückstand hinter der SG Leutershausen gingen die Henstedt-Ulzburger in den letzten Spieltag. Den mussten sie als Heimspiel in Norderstedt gegen den ThSV Eisenach bestreiten.

Moorbekhalle mit großem Aufwand hergerichtet

Doch wie immer in dieser Saison hatte sich das Orgateam mächtig ins Zeug gelegt. Die Moorbekhalle wurde in ein Schmuckkästchen verwandelt, das in dieser Form, mit den Zusatztribünen aus Henstedt-Ulzburg, häufiger für Events herhalten dürfte. „Der Aufwand, hier alles aufzubauen, ist aber ungleich größer als in Henstedt-Ulzburg“, urteilte Florian Schulz, Chef des Aufbauteams. Doch für eine perfekte Kulisse im Kampf um den Klassenerhalt wird auch schon einmal mehr Aufwand getrieben.
Das Event in der Moorbekhalle war eine runde Sache. Die Cheerleader der Starlets verkürzten jede Spielpause, die Fans des ThSV Eisenach feierten schon vor dem Spiel den feststehenden Aufstieg in die 1.Bundesliga. Die Henstedt-Ulzburger Fans machten mächtig Stimmung und versuchten ihr Team zum Sieg zu schreien. Doch es nutzte nichts. Eisenach zauberte, vor allem die Henstedt-Ulzburger Abwehr zauderte. Mit 30:37 Rückstand für Henstedt-Ulzburg endete ihr letztes Spiel in der 2. Bundesliga. Da Konkurrent Leutsershausen zeitgleich siegte, war der SVHU abgestiegen.
Gegen die Teams aus dem Tabellenkeller holte der SVHU zu wenig Punkte. Schlusslicht TuS Ferndorf konnte nur einmal geschlagen werden, der Drittletzte Leutershausen auch, wie auch der Viertletzte EHV Aue. Gleiches gilt für die direkt davor platzierten Teams des ASV Hamm und SC DHfK Leipzig. Gegen Eintracht Hildesheim, das beste Team mit einem negativen Punktekonto gab es zwei Niederlagen. Es war durchaus mehr drin. Zwei Spiele gewann der SVHU mit einem Tor Differenz, aber sechs Partien wurden genauso knapp verloren.
In der kommenden Saison präsentiert sich das Team mit einem neuen Gesicht. Julian Lauenroth, Till Krügel, Stefan Pries, Rasmus Gersch, Maik Makowka, Tim-Philip Jurgeleit und Markus Noel verlassen das Team. Mit Malte Voigt und Aleksandar Djordjic, bei der von der SG Flensburg-Handewitt stehen erst zwei Neuzugänge fest.
Die Henstedt-Ulzburger wollen nächstes Jahr wieder oben in der 3. Liga angreifen. (tm)
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