Mehr als drei Jahrzehnte Stadtlauf in Quickborn

Anzeige
Über 300 Aktive machten beim Stadtlauf mit. Bereits zum 35. Mal fand das Event in Quickborn und Umgebung statt. Foto: tm

Erstmals siegte beim Wettkampf eine Staffel

Quickborn. Beim Quickborner 25-Kilometer-Lauf siegten in diesem Jahr erstmals Staffeln vor einzelnen Läufern.
Schon im letzten Jahr hatten es zwei Staffeln versucht, den traditionellen Lauf durch Quickborn, Hasloh und Umgebung zu gewinnen. Doch Claudius Michalak aus Bad Segeberg machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung und siegte in 1:27:29 Stunden gut zweieinhalb Minuten vor der Staffel der SG Wasserratten aus Norderstedt.
In diesem Jahr fehlte Michalak und die Staffeln hatten freie Bahn. Dabei lieferten sich die Schüler aus dem Sportprofil der Grete-Bergmann-Schule aus Allermöhe und die SG Wasserratten aus Norderstedt einen packenden Kampf um die Spitze. Das Team aus Hamburg gewann am Ende in 1:29:08 Stunden, 33 Sekunden vor den Wasserratten. Auf dem ersten Einzelläufer brauchten die Zuschauer aber nicht lange warten. Philipp Müller von der SG Athletico Büdelsdorf lief als Schnellster in 1:32:13 Stunden ins Ziel. Die schnellste Frau war Johanna Goldschmidt vom Hamburger SC, die als Gesamt-29ste nach 1:48:52 Stunden im Ziel war.
Bei besten Novemberwetter hatten sich über 300 Läufer und fünf Staffeln auf die Strecke gemacht. Von den Cheerleadern des TuS Holstein Quickborn bei der Erwärmung richtig in Schwung gebracht, störte der kalte Nieselregen kaum.
Von Stammgästen wie dem ehemaligen WM-Vierten der Juniorenvolleyballer lebt der Quickborner Stadtlauf. Solange der Lauf eine Resonanz wie in diesem Jahr hat, gibt es wenig Gründe, die Streckenlänge zu ändern. Es gab zwar mal Überlegungen, auf die Halb-Marathon-Distanz oder gar 10-Kilometer-Strecke zu wechseln, doch die wurden schnell wieder verworfen. „Außerdem ist unsere Strecke offiziell vermessen und damit Rekordtauglich“, weiß einer der vielen Helfer noch zu berichten. Die eingespielten Helfer sind ein weiterer Pluspunkt der Veranstaltung.
Einmalig in der Region ist auch, dass Start und Ziel an unterschiedlichen Orten sind. Nachdem sich die Läufer am Sportzentrum Ziegenweg umgezogen haben, müssen sie zum Rathaus, wo traditionell gestartet wird. Da hat man gleich eine nette Warm-up-Strecke, bevor es losgeht. Ziel ist dann wieder im Ziegenweg, wo es reichlich warme Duschen gibt. Ein echter Vorteil bei einem Lauf im Spätherbst. (tm)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige