Neues Sportangebot: Baseball

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Bernd Mattern (hinten links), Mikke Bacci (hinten rechts) sowie Pia (vorne links) und Tobias Mattern sind schon fast Profis im Baseball. Jetzt wollen sie den Sport auch anderen Interessierten schmackhaft machen.

Bei den Kaltenkirchener Turnern wird jetzt auch der Schläger geschwungen

Kaltenkirchen. Bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein machte es den mehr als 600 Besuchern am Sonnabend besonders viel Spaß, die Sportarten der Kaltenkirchener Turner (KT) zu testen.
Ob Beach-Handball, Tennis, Tischtennis, Fußball, Street-Basketball oder Aikido – die Gäste des jährlichen Sommerfestes des KT nutzten die Chance, sich auszuprobieren, ihre Talente zu entdecken und ihre Kräfte zu messen.
Gleichzeitig stellte der Sportverein eine neue Abteilung vor: Baseball. „Wir suchen noch Mitspieler, Kinder, Jugendliche und Erwachsene“, informiert Bernd Mattern, der die Sparte leitet und seit sechs Jahren in Kaltenkirchen lebt. Der zweifache Vater kommt ursprünglich aus Bayern, wo er viele Jahre Baseball spielte – bei den White Sox und den Fürth Pirates. Dort trainierte er unter anderem auch die Jugendmannschaften. „Hier im Norden habe ich bisher keinen Verein gefunden, der Baseball anbietet. Also bin ich selber aktiv geworden“, erzählt Mattern. Sebastian Bock, erster Vorsitzender der KT, war von der Idee, Baseball anzubieten, begeistert: „In dem Bereich soll auch komplett Jugendarbeit geleistet werden. Außerdem ist Baseball eine hier eher ungewöhnliche Sportart und das gefällt uns“, sagt er. Bernd Matterns Ziel ist es, im kommenden Jahr in den Spielbetrieb einzusteigen: „Wenn wir in einer Altersgruppe 20 Mitglieder haben, melden wir eine Mannschaft an.“ Bisher haben sich zehn Sportler zum Baseball zusammengefunden.
Mitgliederzahlen
2400 Mitglieder treiben im Kaltenkirchener Turnerverein in insgesamt 17 Sparten Sport. „Vom Kinderturnen ab drei Jahren bis zum ärztlich betreuten Herzsport ist alles dabei“, sagt Sebastian Bock. Dabei achte der Verein auch auf Modeerscheinungen im Sportbereich. „Wir bieten zum Beispiel Zumba an und das wird hervorragende angenommen.“ Zumba ist eine neue Art der Tanzgymnastik. Schwarze Schafe unter den Sportarten gebe es nicht. „Klar, wir könnten bei Leichtathletik und auch beim Handball und Fußball noch mehr Leute gebrauchen. Aber auf der Kippe steht keine Abteilung bei uns“, so Bock. Im Gegenteil: Es gibt sogar Sportarten, die haben Wartelisten. Wie etwa beim Schwimmen und Herzsport. (yr)
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