Premiere in Norderstedt

Anzeige
Der Wechsel vom Schwimmen zum Laufen beinhaltet die größte Belastung bei der „SwimRun Urban Challenge Nord“. Gleich sechsmal mussten sich die Teilnehmer dieser Belastung stellen. Vorneweg läuft der Sieger Oliver Obenaus Foto: Maibom
 
Start zur ersten „SwimRun Urban Challenge Nord“. 100 Teilnehmer hatten zu dem Event gemeldet, bei dem die Starter abwechselnd Lauf- und Schwimmstrecken absolvieren müssen Foto: Maibohm

100 Teilnehmer gehen bei der „SwimRun Urban Challenge Nord“ im Stadtpark an den Start

Von Thomas Maibom
Norderstedt
Eine immer beliebtere Sportart soll nun auch in Norderstedt ein langfristiges Zuhause bekommen. 100 Teilnehmer waren bei der „SwimRun Urban Challenge Nord“ im Norderstedter Stadtpark dabei. Chef-Organisator Swen Klußmeier hatte diese Art von Duathlon in Schweden kennen gelernt. Als echte Schnapsidee war der „Ö till Ö“ 2002 entstanden. Drei Schweden kamen in einer Bar auf die Idee, eine Art Inselhopping in den Schären vor Stockholm zu veranstalten. Über die Inseln musste gelaufen, zwischen den Inseln geschwommen werden. Der 75 Kilometer lange „Ö till Ö“ gilt als eines der härtesten Eintagesrennen weltweit. So extrem wollten es Klußmeier und seine Crew in Norderstedt dann aber nicht treiben. Ihre „SwimRun Urban Challenge Nord“ beinhaltete 13.530 Meter Laufen und 1.700 Meter Schwimmen. Sieben Laufabschnitte wurden von sechs Schwimmstrecken unterbrochen. „Das Fiese dabei ist der Wechsel aus dem Wasser zum Laufen“, weiß Klußmeier. In Norderstedt wurde dabei entweder alleine oder, wie beim „Ö till Ö“ in Zweierteams gelaufen. Die beiden Partner dürfen sich dabei nicht mehr als zehn Meter von einander entfernen.

Weitere Wettkämpfe geplant

Zur Premiere in Norderstedt hatten sich genau 100 Teilnehmer gemeldet. Etwas Neues auszuprobieren, ohne das „ungeliebte“ Radfahren vom Triathlon dabei zu haben, war zumeist die Motivation in Norderstedt zu starten. Swen Klußmeier hatte Norderstedt als Start für eine nationale Serie auserkoren. „Ich komme aus Hamburg und kenne die schöne Location im Norderstedter Stadtpark“, sagte der Organisator. Dabei musste Klußmeier einen Kompromiss machen. Eigentlich wollte er einen SwimRun Hamburg haben. Doch Kai Evers, Geschäftsführer der Stadtpark Norderstedt GmbH, ließ sich darauf nicht ein. So wurde es die „SwimRun Urban Challenge Nord“. Probleme bei der Premiere blieben aber nicht aus. Auf der Homepage wirbt Klußmeier beispielsweise noch mit der „SwimRun Challenge in Hamburg“ und der Start musste verschoben werden, weil die Strecke nicht rechtzeitig präpariert war. Doch das sind Kleinigkeiten, die sicher bis zu den beiden weiteren Challenges in Essen und Düsseldorf abgestellt werden können.

Sieger ist ein Österreicher

Als erster Sieger der Norderstedter Challenge durfte sich der Österreicher Oliver Obenaus feiern lassen. Nach 1:26,55 Stunden war er im Ziel. Erste Siegerin wurde Peggy Kleidorn vom „Laufwerk Hamburg“, die bei den Einzelstartern nicht nur alle Frauen sondern auch alle Männer außer Obenaus in 1:33,32 Stunden hinter sich ließ. Den Teamwettbewerb bei den Männern gewann das Team Longrée – Lazy Tigers, bestehend aus Kai Beinke und Clemens Coenen, die 1:27,16 Stunden brauchten. Die „Rheinnixen“ Verena Isenberg und Isabelle von Wezyk waren mit 1:46,57 Stunden Schnellste der Damen-Teams und den Mixedwettbewerb gewannen die „Glühwürmchen“ Eva Halbgewachs und Sebastian Züge in 1:42,59 Stunden. Alles in allem war es eine gelungene Premiere, die das abwechslungsreiche Programm im Norderstedter Stadtpark um eine weitere Attraktion erweitert.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige