Quickborn: Hans-Ulrich Plaschke geehrt

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2011 wurde Quickborn dank des Einsatzes von Hans-Ulrich Plaschke (rechts), hier mit Bürgermeister Thomas Köppl, als reiterfreundliche Gemeinde ausge- zeichnet Foto: bf

Ein Leben für den Reitsport – FN-Präsident überreicht Graf-Landsberg-Medaille in Silber

Quickborn/Stuttgart Große Ehre für einen verdienten Enthusiasten für das Reiten: Der Quickborner Hans-Ulrich Plaschke ist jetzt in Stuttgart von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) für sein jahrzehntelanges Wirken für den Reitsport ausgezeichnet worden. Der 75 Jahre alte selbstständige Werbekaufmann erhielt die Graf-Landsberg-Medaille in Silber von dem FN-Präsidenten Breido Graf zu Rantzau überreicht. „Diese nationale Auszeichnung macht mich natürlich stolz“, freute sich Plaschke, der erst in diesem Jahr seine vielen Ämter im Amateurpferdesport niedergelegt hat. So war Plaschke 16 Jahre lang Mitglied des Landesvorstandes der Reit- und Fahrvereine Hamburg und 14 Jahre lang Präses der Quadrille Johannistrieb von 1879, der ältesten Vereinigung dieser Art weltweit. Zudem hat Plaschke viele Jahre lang die Nordpferd-Messe in Neumünster organisiert. In seiner Heimatstadt Quickborn gründete Plaschke vor zehn Jahren die Reitervereinigung Reitregion Quickborn, deren Hauptaufgabe darin bestand, die Reitwege im Raum Quickborn zu verbessern, wo es etwa 3000 Pferde gibt und 1000 Menschen direkt vom Pferdesport leben. Ihm gelang es in kurzer Zeit, das bislang für Reiter kaum erschlossene Himmelmoor in Quickborn erstmals mit einem festen Reitrundweg versehen zu lassen. Dafür wurde die Stadt Quickborn 2011 vom Landesverband in Bad Segeberg erstmals in ihrer Geschichte als reiterfreundliche Gemeinde ausgezeichnet. Nun komme es darauf an, dass die Qualität der vorhandenen Reitwege weiter ausgebaut werde, kündigt Plaschke sein unermüdliches weiteres Engagement in der Quickborner Reitervereinigung an, deren Ehrenvorsitzender er ist. So könnte er sich am Himmelmoor eine schöne Galopplaufstrecke für Reiter vorstellen, die er gerne mit Hilfe der Stadtverwaltung in diesem Hochmoor anlegen möchte.„Der Raum Norderstedt und der Klövensteen an der Elbe sind wahre Paradiese für Reiter“, sagt Plaschke. Solche Verhältnisse würde er zu gerne im Raum dazwischen, also im Bereich Quickborn erreichen. (bf)
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