Schach matt

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Die TuRa-Schachsparte : Jonna Fröhlich, Trainer Alexander Bodnar (hinten), Artur Oganessjan, Malte Peters (vorn), Sebastian Ortmann (hinten), Thiemo Bahde, Inken Köhler, Anna-Blume Giede, Luisa Janke, Sabina Klinge, Anna-Lena Schramm, Sarah-Marie Löding (vorn), Betreuer Hauke Winter und Trainer Aljoscha Feuerstack machten sich auf den Weg nach Sachsen-Anhalt. Fotos: Maibom.

TuRa-Mädchen gewinnen Bronze bei der Deutschen Meisterschaft

Norderstedt. „Zwischen den Jahren“ wie es im Volksmund so schön heißt, nutzen viele die Gelegenheit, um auf das abgelaufene Jahr zurück zu blicken. Ganz anders bei den Nachwuchsteams im deutschen Schachverband. Die spielen zwischen Weihnachten und Silvester ihre Mannschaftsmeisterschaften aus.
Die Mädchen von TuRa Harksheide kamen aus Magdeburg, wo die Wettkämpfe diesmal stattfanden, mit einer Bronzemedaille zurück.
Schon einmal hatten die Schachspielerinnen von TuRa Harksheide eine Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft gewonnen. 2009 gab es DM-Silber, 2010 gewannen die Mädchen in der Altersklasse U14 weiblich. Aus dem Team waren mit Anna-Lena Schramm und Inken Köhler noch zwei Spielerinnen dabei, um wieder in der U14w um die Meisterschaft mitzuspielen. „Das ist cool, mit 14 Jahren einen kompletten Satz DM-Medaillen zu haben“, sagt Anna-Lena Schramm. Auf die drei erfolgreichen Meisterschaften zurückblickend war der Sieg 2010 das tollste Erlebnis. „Der Empfang kurz vor Mitternacht auf dem Hamburger Hauptbahnhof war schon beeindruckend“, erinnert sich die an Position drei spielende Dithmarscherin.
Dass es wie 2011 werden würde, als die TuRa Mädchen Elfte wurden, hatte Anna-Lena Schramm nicht erwartet. „Wir sind diesmal mit einer deutlich stärkeren Mannschaft zur DM gefahren. Ich hatte mit einem Platz weiter vorn gerechnet“, sagt sie. Abteilunsgleiter Eberhard Schabel hatte sich vor dem Turnier noch bedeckt gehalten. „Das Gros der Teams liegt leistungsmäßig sehr dicht beisammen. Da kann man bei ein, zwei schlechten Spielen schnell nach hinten durchgereicht werden. Von Platz zwei oder drei bis zu Platz 18 ist diesmal alles drin“, sagte Schabel vor dem Wettkampf in Magdeburg.
Doch eine große Stärke der TuRa-Mädchen ist der Zusammenhalt und der Siegeswille. Mit Trainer Aljoscha Feuerstack bereitete sich das Team intensiv und sehr präzise vor. Inken Köhler, Anna-Lena Schramm und Luisa Janke gewannen ihre Partien, Anna-Blume Giede, die Fünfte im Bunde der TuRa-Mädchen, hatte erfolgreich Daumen gedrückt.
Als dann noch zwei Teams, die vor der letzten Runde noch vor den TuRa-Mädchen lagen, Nerven zeigten, wurde aus dem erspielten fünften Platz noch der dritte Rang. (tm)
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