Schachklub doch in der 1.Bundliga

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Grund zur Freude: SK Norderstedt steigt jetzt doch in die 1. Bundesliga auf – trotz Bahnverspätung beim Punktspiel. Foto: Maibom
Norderstedt. Der SK Norderstedt darf nächstes Jahr doch in der 1. Bundesliga spielen. Der vor dem Landgericht Berlin anhängige Rechtsstreit zwischen dem SK Norderstedt auf der einen und dem Deutschen Schachbund auf der anderen Seite ist durch eine einvernehmliche Einigung der Parteien beigelegt worden.
Die erste Mannschaft des SKN war zum Punktspiel bei TSG Oberschöneweide zu spät erschienen, weil die Deutsche Bahn über 100 Minuten Verspätung auf der Strecke Hamburg – Berlin herausgefahren hatte. Die TSG legte daraufhin Protest gegen das 2,5:5,5 verlorene Spiel ein, der Deutsche Schachbund gab den Berlinern in letzter Instanz Recht. Die Norderstedter zogen vor das Landesgericht Berlin.
Nachdem TSG Oberschöneweide gegenüber dem deutschen Schachbund erklärt hatte, dass er zwar an seiner Rechtsauffassung, nicht mehr aber an dem eingelegten Protest festhalte, sah der Deutsche Schachbund die Möglichkeit, den Rechtsstreit durch eine einvernehmliche Regelung mit dem SK Norderstedt zu beenden. Im Gegenzug hat sich der SK Norderstedt im Gegenzug verpflichtet, den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung vor dem Landgericht Berlin zurückzunehmen.
Auf diese Weise wurde der Rechtsstreit vor dem Landgericht Berlin beendet, bevor weitere, erhebliche, Kosten entstehen. Gleichzeitig wurde das sportlich ausgespielte Ergebnis in der 2. Schachbundesliga; Staffel Nord wieder hergestellt .
Der SK Norderstedt steht als Aufsteiger in erste Schachbundesliga fest. „Unser Dank geht an die TSG, weil sie den Protest zurückgezogen hat und an unseren Anwalt Martin Fischer, der uns souverän durch alle juristischen Fährnisse gelotst hat“, sagte SKN-Vorsitzender Rüdiger Schäfer. (tm)
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