SVHU steigt auf

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Am Ende eins dramatischen Saisonfinales steigen die Herren des SV Henstedt-Ulzburg in die 2. Handball Bundesliga auf. Foto: Maibom.

Handballer freuen sich auf das „Abenteuer 2. Liga“

Henstedt-Ulzburg. Das waren die wahrscheinlich längsten sechs Minuten im Leben der Handballer des SV Henstedt-Ulzburg. Nach dem Ende ihres Spiels bei TS Großburgwedel war die Partie des Tabellenführers HF Springe gegen die HSG Tarp-Wanderup noch nicht beendet. Genau diese sechs Minuten dauerte es, bis die Niederlage der Handballfreude feststand und damit der Aufstieg des SV Henstedt-Ulzburg in die 2. Bundesliga. Der große Jubel blieb nach dem 35:24-Erfolg der Henstedt-Ulzburger aus. Während die rund 40 Fans auf der Tribüne auf ihren Handys die letzten Spielminuten der Drittligapartie der HSG Tarp-Wanderup beim Spitzenreiter HF Springe live verfolgten, hatten sich die SVHU-Akteure in der ganzen Halle verteilt und harrten der endgültigen Entscheidung über Meisterschaft und Aufstieg. Der Jubel in der Halle „Auf dem Ramhorst“ kannte keine Grenzen. Das Team hatte zusammen mit der HSG Trainer Tobias Skerka das schönste Geschenk zu seinem 37. Geburtstag gemacht. Die Ausgangslage für die Henstedt-Ulzburger war diffizil. Sie mussten selber gewinne und gleichzeitig auf einen Punktverlust des Spitzenreiters im allerletzten Punktspiel hoffen. Die HSG Tarp-Wanderup half dabei. Als Dank, so wird erzählt, sollen 20 Kisten Bier von Henstedt-Ulzburg nach Tarp geschickt werden. Die Henstedt-Ulzburger haben sich als das im Saisonverlauf konstanteste Team herausgestellt. Nach der Schwächephase zu Saisonbeginn, als der SVHU zwischenzeitlich sogar nur Elfter war, hat sich das Team nur noch einen Ausrutscher im Saisonverlauf geleistet. Nach dem Sieg in Springer verlor Skerkas Team beim TSV Altenholz die gerade gewonnene Tabellenführung, die es jetzt nach dem letzten Spieltag wieder zurück gewann. „Wir freuen uns auf das Abenteuer 2. Liga“, sagte Manager Olaf Knüppel. Für den SVHU spielten in dieser Saison: Markus Noel, Stephan Hampel, Florian Bitterlich, Till Krügel, Stefan Pries, Amen Gafsi, Lasse Kohnagel, Lars-Uwe Lang, Rasmus Gersch, Julian Lauenroth, Tim Völzke, Tim Philip Jurgeleit , Jens Thöneböhn, Matthias Karbowski, Gerrit Scheffler und Malte Hillermann. Am Spielfeldrand waren Trainer Tobias Skerka, Torwart-Trainer Steffen Reider, die Physios Annedore Dillwitz und Julia Breckwoldt sowie Team-Manager Joachim Jakstat dabei. (tm)
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