Stadtteilrat Barmbek-Nord kritisiert geplanten Busbeschleunigungs-Umbau

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Mitglieder des Stadtteilrates Barmbek-Nord heißen den geplanten Umbau des Knotenpunktes Fuhlsbüttler Straße/Alte Wöhr/Langenfort nicht gut Foto: ba

Petition und Unterschriftenlisten

Barmbek. In Barmbek-Nord regt sich Widerstand gegen einzelne Punkte des Busbeschleunigungsprogramms, das auf der Fuhlsbüttler Straße schon ab dem Frühsommer umgesetzt werden soll.
Ein Kritikpunkt ist die geplante Verkleinerung der Verkehrsinsel auf der vierspurigen Fuhlsbüttler Straße, die zum Beispiel viele Schüler des Magaretha-Rothe-Gymnasiums und der Helmuth-Hübener-Schule nutzen, um zur S-Bahn-Station Alte Wöhr zu gelangen. „Eine kleinere Sprunginsel halten wir für zu gefährlich“, so Melanie Mayer vom Stadtteilrat. Auch, dass Fahrradfahrer laut Planung teilweise in Bus-Spuren fahren sollen, wird als zu gefährlich eingeschätzt.
Der Stadtteilrat Barmbek-Nord hat eine Eingabe zum geplanten Umbau an der Kreuzung Fuhlsbüttler Straße / Alte Wöhr / Langenfort in der Hamburgischen Bürgerschaft eingereicht. Außerdem liegen in einigen Geschäften Unterschriftenlisten aus. Hier kann man Unterschriftenlisten ausdrucken.


Das kritisiert der Stadteilrat Barmbek-Nord konkret zum Umbau des Knotenpunktes Fuhlsbüttler Straße/Alte Wöhr/Langenfort in seiner Petition:

• Die derzeitige Planung widerspricht dem Freiraumentwicklungskonzept. Ein wesentliches Element zur Erhöhung der Lebensqualität im Stadtteil stellt die Wiederherstellung der historischen Grünzüge auf Basis der Planung von Fritz Schumacher dar. Der Kreuzungspunkt befindet sich direkt an einer solchen, ost- westlich verlaufenden Grünzugachse, die im östlichen Teil erfolgreich rekonstruiert werden konnte. Die jetzige Planung macht eine konsequente Fortsetzung der Grünwege-Beziehungen unmöglich.
• Die derzeitige Planung verursacht durch umständliche und unintuitive Wegeführung ein erhebliches Sicherheitsproblem nicht nur für Fußgänger und Radfahrer, die diese Kreuzung queren möchten, sondern auch für Linksabbieger aus Norden kommend.
• Die Neuplanung führt zu einer Verschlechterung des Verkehrsflusses für die PKW. Insbesondere ist ein erheblicher Rückstau in der Lauensteinstraße Richtung Neue Wöhr bei Abfahrt vom Ring 2 zu erwarten.
• Die Kosten für dieses Bauvorhaben stehen in keinem Verhältnis zu den zu erwartenden Vorteilen (Fahrtzeitverkürzungen).
• Als sinnvolle, zielführende und kostengerechte Maßnahme wird die Verlegung der Bushaltestellen in Fahrtrichtung hinter die Kreuzung begrüßt.

Busbeschleunigungspläne
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5 Kommentare
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Andreas Krohn aus Barmbek | 07.03.2014 | 22:14  
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Michael Kahnt aus Barmbek | 10.03.2014 | 09:07  
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Eleonore Heilmann aus Bramfeld | 16.03.2014 | 15:29  
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Michael Kahnt aus Barmbek | 31.07.2014 | 22:29  
71
Eleonore Heilmann aus Bramfeld | 01.08.2014 | 01:26  
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