Tatverdächtiger Bankräuber in Barmbek geschnappt

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Barmbek. Das Mobile Einsatzkommando (MEK) der Hamburger Polizei hatte – in Zusammenarbeit mit Zielfahndern der Zentralen Kriminalinspektion Lüneburg - am späten Montagnachmittag (9. September) eine Wohnung an der Schmachthägerstrasse gestürmt. Vier polnische Männer im Alter zwischen 36 und 52 Jahren wurden aus der Wohnung abgeführt. Außerdem stellten die Beamten auch Einbruchswerkzeug sowie eine Schusswaffe sicher. Bei einem der Festgenommenen handelt es sich um einen dringend Tatverdächtigen, der Ende Januar dieses Jahres an einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Filiale eines Kreditinstituts in Amelinghausen beteiligt gewesen sein soll. Hier soll der Täter Bargeld im sechsstelligen Eurobereich erbeutet haben.
Im Rahmen der intensiven Ermittlungen und Auswertung von Spuren kam die Polizei dem bereits wegen ähnlicher Raubtaten in Erscheinung getretenen 51-Jährigen auf die Spur, so dass in der Folge ein europäischer Haftbefehl erwirkt wurde. Nachdem Lüneburger Zielfahnder den Aufenthaltsort des Mannes in Barmbek lokalisiert hatten, konnte das Hamburger MEK zugreifen.
Nach der Vorführung beim Amtsgericht Lüneburg wurde der 51-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt überführt. Die drei weiteren polnischen Staatsbürger wurden am gestrigen Tage aufgrund fehlender Haftgründe wieder entlassen.
Die weiteren Ermittlungen zu dem bewaffneten Überfall auf das Kreditinstitut laufen weiter auf "Hochtouren" und dauern an, so die Polizei in Lüneburg.
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