Das Familienfest für alle

Wann? 17.06.2017

Wo? Norbert-Schmid-Platz, Norbert-Schmid-Platz, 22399 Hamburg DE
Anzeige
Dennis Finnern (oben) präsentiert das Plakat für das große Fest Foto: Jenjahn/wb
Hamburg: Norbert-Schmid-Platz |

Hummelsbüttel feiert und setzt ein Statement für den Zusammenhalt

Von Olaf Jenjahn
Hummelsbüttel
Rund neun Monate Zeit steckten in der Vorbereitung, gut 900 Stunden Arbeit wurden investiert, 60 Projekte hatten ihre Beteiligung zugesagt. Doch dann musste das Hummelsbütteler Stadtteilfest „Der Stadtteil rückt zusammen“ kurzfristig abgesagt werden. Dennis Finnern, Leiter des Bauspielplatzes Tegelsbarg und Organisator der Veranstaltung, erinnert sich. „Es war der 25. Juni des vergangenen Jahres. Wir hatten alles vorbereitet, doch eine Unwetterwarnung sorgte für eine Absage der Veranstaltung. Die Sicherheit der Besucher war nicht gegeben.“ Somit kam die zweite Auflage des Festes nicht zustande. Fast ein Jahr später wird dann doch rund um die Norbert-Schmidt-Parkanlage gefeiert. Am 17. Juni, von 12 bis 17 Uhr, geht es auf etwa 12.000 Quadratmetern rund.

Kontakt zu Familien und Anwohnern


„Geplant war, das Stadtteilfest alle zwei Jahre durchzuführen“, sagt Dennis Finnern, der sich aber nicht schwer damit tat, diese Veranstaltung in diesem Jahr auf die Beine zu stellen. „Viele Schulen, Kitas, Vereine und andere Träger möchten mit den Anwohnern im Hamburger Norden ins Gespräch kommen, um ihnen zu zeigen, welche Möglichkeiten sich hier bieten. Dafür ist so ein Familien- und Stadtteilfest die beste Gelegenheit“, erläutert Finnern. Aus Poppenbüttel, Hummelsbüttel und Langenhorn präsentieren sich rund 60 Projekte und Einrichtungen und haben dabei 50 kostenlose Mitmach- und Spielaktionen im Programm. Es wird einen Spielbereich für Kinder unter sechs Jahre geben. Polizei, Feuerwehr und Flughafen sind ebenfalls mit von der Partie, auf der Bühne präsentieren sich Einrichtungen mit Gesang, Tanz, Artistik und Sportdarbietungen. Es wird eine Tombola mit 1.500 Preisen geben, für kleines Geld gibt es auch allerlei Köstlichkeiten – von der Bratwurst bis zu Spezialitäten aus aller Welt. „Wir legen bewusst Wert auf kleine Preise oder Aktionen, die wenig oder kein Geld kosten, um so großen oder sozial belasteten Familien einen Festbesuch möglich zu machen“, stellt Dennis Finnern klar.

Buttonaktion „Freundschaft braucht Begegnung“


Die Teilnehmer des Familien- und Stadtteilfestes wollen an diesem Tage auch ein Zeichen für Toleranz und gegen Abgrenzung setzen und haben aus diesem Grunde die Buttonaktion „Freundschaft braucht Begegnung“ initiiert. „Diese Aktion steht im Zusammenhang mit dem Bau der geplanten Siedlung am Rehagen, wo 1.500 Menschen, davon viele Flüchtlinge, ein neues Zuhause finden werden. Wir möchten unseren neuen Nachbarn zeigen, was wir hier zu bieten haben. Auch deshalb haben wir das Motto ‘Der Stadtteil rückt zusammen‘ gewählt“, sagt Dennis Finnern.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige