Ein Buchtipp des Quickborner Journalisten Peter Jäger

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Ein neuer Roman aus Quickborn, der im Druckereigewerbe spielt.

Blütenträume« platzen nicht nur in TV-Serien


Druckerei-Krise als Stoff für ein reales Unternehmens-Schicksal


Der Pleitegeier kreist über dem Einfamilienhaus der Lehmanns in der ZDF-Serie »Morgen hör ich auf«. Jochen Lehmanns Druckerei hat keine Aufträge mehr. Geld muss her...
Die Misere ist durchaus nicht aus der Luft gegriffen. In der Tat leiden viele Druckereien im Lande unter dem rasanten technischen Wandel und der Billig-Konkurrenz. Der entscheidende Unterschied zur Fernsehserie mit Bastian Pastewka – die alte Hasen der Druckerbranche meiden das illegale Abenteuer des Falschgelddrucks. Denn: »Blütenträume« können schon an der nächsten Kasse zerplatzen.
Ein reales Mittelstands-Schicksal hat der Autor Peter Jäger in seinem neuen Roman „Eddie will leben“ geschildert. Nach goldenen Jahren gerät Druckerei-Boss Eddie Buchholz mit seiner Klitsche am Gutenbergring in eine wirtschaftliche Schieflage. Denn zunehmend fehlt seinen Maschinen neues Auftragsfutter.
Eddie sucht Rat und Hilfe. Der Freund seiner Tochter, ein dynamischer Typ mit Werbeagentur, rät ihm Personal einzusparen. Dabei gerät das Netzwerk aus Familie, Mitarbeitern und Freunden in eine Zerreißprobe. Solidarität und Rachegefühle vermischen sich zu einer explosiven Story. Dass seine Klitsche brennt, erfährt Eddie in der Klinik...
(Günther Döscher)
Peter Jäger »Eddie will leben«
Kadera-Verlag, 288 Seiten, 12 Euro
ISBN 978-3-944459-42-4
(auch als E-Book bei Amazon)
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