ATS Quickborn hilft seit 25 Jahren

Anzeige
Das Team der Suchtberatungsstelle Quickborn Foto: Fuchs
Quickborn: Am Freibad 23 |

Die ambulante und Teilstationäre Suchthilfe ist seit Jahrzehnten eine wichtige Anlaufstelle

Quickborn/Ellerau Es war die Keimzelle der Ambulanten- und Teilstationären Suchthilfe (ATS) des Landesvereins Innere Mission. 1991 wurde die erste ATS-Beratungsstelle für suchtkranke Menschen und deren Angehörige in Quickborn gegründet. „In Quickborn gab es damals einen Bedarf, den wir mit diesem ersten Angebot schnell gedeckt haben“, erinnert sich der ATS-Leiter Hans-Jürgen Tecklenburg. Im Dezember sei der Vertrag mit der Stadt Quickborn geschlossen worden, am 1. Januar ging’s los mit einer Vollzeitkraft, heute sind es drei Vollzeitstellen, die sich sechs Kollegen teilen.

Viele Suchtkranke erreicht

Im Laufe der Jahrzehnte hat die Quickborner Beratungsstelle insgesamt 3802 verschiedene Suchtkranke und Angehörige erreicht, die zu 60 Prozent Alkoholprobleme hatten, zu 25 Prozent mit illegalen Drogen kämpften und zu 15 Prozent von Spielsucht abhängig waren. In diesem Jahr waren es etwa 350. Seit 1991 sind rund 60.000 Menschen mit 2430 Präventionsprojekten angesprochen worden, vor allem aus Quickborn, Ellerau und den Nachbarorten, sagt der Quickborner ATS-Leiter Hauke Behnk. Die Arbeit der ATS wird von der Stadt Quickborn mit 30.000 Euro und der Gemeinde Ellerau mit 15.000 Euro pro Jahr bezuschusst. Hinzu kommen Spenden von den Service-Clubs Rotary und Lions, die einzelne Projekte fördern, und das Kinderhilfswerk, das in 25 Jahren bestimmt 150.000 Euro an Spenden für die ATS Beratungsstelle in Quickborn bereitgestellt habe, ist Tecklenburg über die finanzielle Unterstützung dankbar. (bf)

Weitere Infos: Telefon 0 4106 / 6 00 00 oder ATS Suchtberatungsstelle Quickborn
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige