Quickborn: Jetzt wird in die Hände gespuckt

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Fachbereichsleiter Helge Maurer (v.r.), Schulleiter Michael Bülck, Architekt Peter Oschkinat, Bürgermeister Thomas Köppl, Ratsherr Hauke Meyn und Planer Christian Lück beim ersten Spatenstich für die Sanierung des Schulzentrums-Süd Foto: Fuchs
Quickborn: Heidkampstraße 8 |

Schulzentrum-Süd investiert 19,5 Millionen Euro für Modernisierung bis 2020

Von Burkhard Fuchs
Quickborn
Darauf hat die Schule seit Jahren gewartet. Schulleiter Michael Bülck und Bürgermeister Thomas Köppl gaben mit dem symbolischen ersten Spatenstich den offiziellen Startschuss für die Modernisierung des Schulzentrums-Süd in der Heidkampstraße in Quickborn. Bis zum Jahre 2020 werden hier am Elsensee-Gymnasium die vorhandenen Gebäude komplett saniert und mit einem neuen, zweigeschossigen Zwischenbau verbunden. In drei Jahren werden dann auch die Grundschüler der Goetheschule an diesen Standor ziehen. Insgesamt investiert die Stadt Quickborn 19,5 Millionen Euro in diesen Schulneubau, der in drei Bauabschnitte aufgeteilt ist.

Erste richtige Aula

„Wir freuen uns sehr, dass es jetzt endlich losgeht und hoffen, dass der Zeitplan eingehalten wird“, sagte Schulleiter Bülck, dicht umringt von einem Großteil seiner 780 Schüler, die mit großer Spannung das Szenario auf dem Schulhof verfolgten. Der neue Zwischenbau, der jetzt als erstes für 3,5 Millionen Euro errichtet wird, hat eine Nutzfläche von rund 1000 Quadratmetern und wird die neue Aula mit Bühne, eine Mensa, einen Musikraum sowie zwei Klassen- und vier Gruppenräume beinhalten. „Damit hat unsere Schule zum ersten Mal eine richtige Aula“, freut sich der Direktor Bülck. Zudem ermöglicht der Zwischenbau, dass Schüler und Lehrer trockenen Fußes die jeweiligen Altbauten des Gymnasiums und der früheren Realschule erreichen können, deren Schüler bereits vor Jahren in die Comeniusschule am Freibad umgesiedelt wurden.

Neubau und Sanierung

Parallel zum Neubau beginne der erste Sanierungsabschnitt, erklärt Fachbereichsleiter Burkhard Arndt. Beides soll bis Herbst 2018 fertiggestellt werden. Danach werden bis 2020 die letzten beiden Altgebäudeteile von Grund auf saniert. Sie bekommen neue, große Fenster, die die Räume sehr hell machen werden, und eine neue Lüftungsanlage. Erst am Abend zuvor hatte die Ratsversammlung zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Schulsanierung fast zwei Millionen Euro teurer werden wird als ursprünglich geplant. So lagen insbesondere die Heizungs- und Elektroinstallationen um ein Viertel über den zuvor geschätzten Kostenansätzen. „Die Marktlage hat sich derartig zugespitzt, dass es schwer ist, für die ausgeschriebenen Gewerke Angebote zu erhalten“, hieß es dazu in der Vorlage der Verwaltung, die der Politik aber riet, das Projekt jetzt wie geplant zu starten. „Eine Verschiebung der Baumaßnahme wird nicht zu einer Reduktion der Baukosten führen, da die konjunkturellen Aussichten der Bauindustrie weiterhin mit gut bis sehr gut bewertet werden.“
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