Die wundervollen Farbstiftzeichnungen und poetischen Gedichte von Hans Werner Seyboth

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Geschafft: Das Buch von Hans Werner Seyboth "Gezeichnete Gedanken und Gedichte" liegt druckfrisch im Farbstiftatelier. Foto: Rainer Neumann

Quickborner Künstler präsentiert sein erstes Buch. Rainer Neumann hat das Buch gelesen und schreibt mit Lesefreude über das Kunstbuch.

"Farbvolle Poesie....“, so könnte das erste Buch des Künstlers Hans Werner Seyboth auch betitelt werden. Der gebürtige Schwabe, seit vielen Jahren im holsteinischen Quickborn beheimatet, nennt sein gedrucktes Erstlingswerk "Gezeichnete Gedanken und Gedichte". Zwei besondere, kunstsinnige Talente kommen in diesem „Augenwerk“ zu Tage. Die naturverbundenen Farbstiftzeichnungen sind seit vielen Jahren für Kunstfreunde ein besonderes Werk. Der im Ruhestand lebende Architekt und Stadtplaner hat sich mit seinen Zeichnungen auch über den Kreis Pinneberg hinaus bereits einen künstlerischen Namen gemacht. In verschiedenen Ausstellungen wurden die Arbeiten des Künstlers gezeigt. Licht und Schatten, Blühen und Vergehen, Stillleben, eine kunstvolle Apfelschale, Kollegen Abschiede. Es sind nuancierte Blickwinkel eines Augenkünstlers. Momentaufnahmen.
Betrachtet man die Werke von Hans Werner Seyboth so ist es eine Schule des Sehens. Doppelsinn mit Ironie, Humor und Nachdenklichkeit zeichnen seine Zeichnungen aus. Alle Farbstiftzeichnungen, in der Regel auf Karton, sind ausdrucksstark, zeigen Lebensspuren und Strukturen. Werden mit einem kurzen Titel benannt. Ob Elbe, Ostsee und- Nordseemotive; ob Himmelmoor und mohnströse Blüte (so sein Titel): Die Natur nimmt einen großen Platz im Werk ein.
Nun kommt aber die poetische Ader hinzu. Biographische Gedanken und persönliche Gedichte zeigen dem Leser seines soeben erschienenen Buches eine weitere künstlerische Seite. Hans Werner Seyboth läßt den Kunstinteressierten teilhaben an seiner Gedankenwelt. Das Bilder immer auch Geschichten erzählen können, zeigt zum Beispiel das Titelbild des Buches. „Buchstäblich durchwachsene Literatur“, das in seinem Atelier in Henstedt-Ulzburg entstand. Es war eine sogenannte Auftragsarbeit und hat seinen Ursprung im italienischen Padua, nahe Venedig, wo dieses Motiv an der Universität tatsächlich zu entdecken ist.
Das Buch ist künstlerisch liebevoll konzipiert. Es gibt einen kleinen Einblick in die Anfänge seiner mannigfaltigen Kreativität und zeigt auch die Wege und den Reifeprozeß eines Künstlers. Der Autor überrascht mit bis dato unveröffentlicher Lyrik. Sensible Wortspiele, Lyrik vom Feinsten, musische Wortklänge und biographische Sichtweisen sind zu lesen. Die Leser werden beschenkt mit Mußestunden und man darf dem Autor zu seinem Erstlingswerk wirklich beglückwünschen.
Das Farbstiftatelier von Hans Werner Seyboth ist jeweils Mittwochs von 10-17 Uhr auf dem Hof Hörnerkamp 13, 24558 Henstedt-Ulzburg, geöffnet.
Weitere Informationen auch auf: www.farbstiftatelier-seyboth.de
Das Buch kostet 20,00€.
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