Der Klempner und die Schloßgeschichte

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Die Handwerker sind im Haus und ich räumte das Feld. Plötzlich erhielt ich einen Anruf meiner Nachbarin, der Klempner will in deinen Keller. "Ich antwortete, ich habe keinen Bescheid bekommen, muss er warten bis ich wieder da bin. Ich jage ja nun nicht hin und her. will ja keinen Herzinfarkt kriegen." Als ich dann am Wochenende wieder daheim war, öffnete ich meinen Keller und entfernte das Schloß, sodaß ich nicht vom Klempner abhängig werde und er nicht von mir. Und zack. war ich wieder weg.

Nun komme ich eben nach Hause und der Klempner steht da, mit einem geknackten Schloß. "Ich wunderte mich schon" sagte ich zu ihm, "dann gehören ihnen die kleinen Schlüssel in meinem Briefkasten." Er antwortete, ja, das Schloß mußte ich knacken und habe ein neues besorgt.

Da frau je die Gelegenheit beim Schopfe packen muss, trug er mein Fahrrad brav in meinen Keller und er hat die ganze Zeit, nicht bemerkt, dass mein Keller ohne Schloß war. Es stellte sich heraus, da wollte er gar nicht rein, sondern zu einem anderen Nachbar. Das zum Thema Kommunikation, sagte ich zu ihm.

Nun klopfe ich an der Tür meiner Nachbarin und erzähle ihr das Ding. Da hat der Klempner an einem anderen Keller das Schloß geknackt und der Besitzer des Kellers war völlig verstört "bei mir haben sie eingebrochen". Jetzt rennt meine Nachbarin in den Keller, nöö bei mir nicht, sagte sie.

Da erklärt meine Nachbarin, der Klempner wollte nach gegenüber vom Trockenkeller. Gegenüber, bin ich. Der Keller, wo er rein wollte, liegt aber nebenan.

Ein deutscher Mann sollte doch den Unterschied zwischen "gegenüber" und "nebenan" kennen.
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