Kunst am „Startloch“

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Graffiti-Kunst am Jugendzentrum „Startloch“ Foto: ut

Jugendzentrum stellt Sprayern Flächen zur Verfügung

RAHLSTEDT. Häufig werden Graffitis bloß als rechtswidrige Verschmutzung öffentlicher Gebäude oder U-Bahnen gesehen. Viele sehen sie als sinnloses Geschmiere ohne Wert und Struktur. Dass Graffitis aber Teil eines komplexen Wertesystems und Lebensgefühls der Jugendsubkultur sind und viel technisches Können, Kreativität und Reflexion bedürfen, zeigt das Rahlstedter Jugendzentrum „Startloch“. Um die Graffiti-Kunst von der Illegalität zu befreien, stellt das Jugendzentrum allen Sprayern seine Wände zur freien Entfaltung zur Verfügung, zudem werden den meist jungen Künstlern nötige Utensilien wie etwa Leitern zur Verfügung gestellt.

Einmal im Monat wird dann das „Graffiti des Monats“ eines stets anonymen Sprayers gekürt und auf der Startloch-Homepage veröffentlicht. Mittlerweile sind die Wände des Jugendzentrums eine Art „Hall of Fame“ junger Graffiti-Künstler und erfreuen sich sogar internationaler Beliebtheit. „Letzten Sommer kamen gleichzeitig zwei Sprayer-Gruppen aus Belgien und aus Schweden zu Besuch, um sich an unseren Wänden auszutoben“, berichtet Startloch-Mitarbeiterin Karin von der Linde. (ut)

www.startloch.de
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