Bargheer-Wandgemälde ziehen um

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Wandgemälde, „Blick von der Lombardsbrücke“ Foto: rm
Hamburg: Scharbeutzer Str. 36 |

Die drei Werke des Hamburger Künstlers im Gymnasium Rahlstedt werden vor dem Hausabriss ausgebaut

Von Reinhard Meyer
Rahlstedt
Die drei denkmalgeschützten Gemälde des Hamburger Künstlers Eduard Bargheer im zum Abriss vorgesehenen Kreuzgebäude des Gymnasiums Rahlstedt werden jetzt gerettet. Es handelt sich um die Wandgemälde „Marschlandschaft“, „Nächtliche Werft“ und „Blick von der Lombardsbrücke“. Wie der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Buschhüter durch eine aktuelle Kleine Anfrage an den Senat erfahren hat, werden sie voraussichtlich im Spätsommer aus- und im Atrium des neuen Schulgebäudes eingebaut. Bereits vor vier Jahren hatte der im Januar in den Ruhestand verabschiedete Schulleiter, Volker Wolter, Schulbau Hamburg und das Denkmalschutzamt drängend auf die offene Zukunftsfrage der Bargheer Wandgemälde im Kreuzbau aufmerksam gemacht. Anfang des Jahres wurde Ole Buschhüter durch eine erste Kleine Anfrage beim Senat in dieser Frage initiativ. Zum Ergebnis sagt Buschhüter: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, die nötigen Finanzmittel für die Rettung der Wandgemälde und ihren Verbleib im Gymnasium Rahlstedt bereitzustellen. Sie gehören zu den wenigen identitätsstiftenden Dingen, die an die Schule von 1959 erinnern.“

Bild wird ausgebaut

Nach derzeitigem Planungsstand von Schulbau Hamburg werden nicht die Malschicht, sondern die Bildträger aus dem Kreuzbau aus – und in dem neuen Schulgebäude wieder eingebaut. Die Kosten betragen 150.000 Euro,
20.000 Euro trägt das Denkmalschutzamt dazu bei. Dazu Volker Wolter: „Ich bin begeistert von dieser Nachricht und danke dem Denkmalschutzamt sowie Schulbau Hamburg, aber auch dem Abgeordneten Buschhüter für seine Unterstützung. Generationen von Schülern und Lehrkräften haben mit den bedeutenden Gemälden gelebt. Bei Besuchen in ihrer Schule finden sie ein Stück ihrer eigenen schulischen Vergangenheit“, sagte der Ex-Schulleiter.
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