Baupläne für den Rahlstedter Ortskern

Anzeige
Am Boizenburger Weg und auf den Nebenflächen der Mecklenburger Straße wird barrierefrei modernisiert Foto: rg
Hamburg: Boizenburger Weg 7 |

Boizenburger Weg barrierefrei. Infoveranstaltung im März

Rahlstedt Nachdem im November zwei Varianten für die Verlängerung der Metrobuslinie 10 in der Grunewaldstraße vorgestellt worden waren, hat das Bezirksamt nun eine dritte Variante erarbeitet. Dabei wurden die Vorschläge der Anwohner berücksichtigt. Demnach soll die Grunewaldstraße dauerhaft für den Durchgangsverkehr gesperrt bleiben. Die Sperre wird nach Osten verschoben. Entsprechend ist östlich der Buswendeanlage der Bau einer weiteren Wendekehre erforderlich, die auf Saga-Gelände gebaut werden soll. 17 Bäume müssten für Variante 3 gefällt werden. Für die SPD und die Grünen im Regionalausschuss eine vernünftige Lösung. Die CDU allerdings ist vom Nutzen der zusätzlichen Haltestelle nicht überzeugt. Es wurde heftig diskutiert, ob es nur 500 künftige Fahrgäste pro Tag seien oder mehr. Die CDU drängte auf eine neue Zählung und wollte die Abstimmung über die Linienverlängerung vertagen.

Für Verlängerung der Buslinie 10

Die Mehrheit des Ausschusses stimmte dann aber für die Variante 3. Die Planung habe damit noch nicht begonnen, man wolle lediglich die Bürger frühzeitig ins Boot holen, erläuterte ein Vertreter des Bezirksamtes. Etwas konkreter ist bereits ein anderes Bauprojekt: Der Ortskern soll im Bereich Boizenburger Weg und Mecklenburger Straße modernisiert werden. Da dies mit Mitteln des Stadtteilentwicklungsprogrammes RISE finanziert wird, muss bis Ende dieses Jahres Baubeginn sein. Die ersten Pläne stellte ein Planungsbüro im Ausschuss vor. Es gehe um die „gefühlte Rückseite des Rahlstedt Centers“. Der Bereich sei nicht barrierefrei, wirke unübersichtlich und teils zugewachsen. Der Spielplatz sei in die Jahre gekommen. Die konkreten Vorschläge: Neue, möglicherweise mehr Spielgeräte, einheitliche Oberflächen für die Fußwege, ein Öffnen der Sichtachsen durch Rückschnitt und drei gefällte Bäume. Die Rampe am Boizenburger Weg soll barrierefrei gestaltet und anders ausgerichtet werden. Hauptproblem für die Planer: In dem Bereich herrscht ein Höhenunterschied von teils mehr als drei Metern. Ziel des Umbaus der Fußgängerzone und der Nebenflächen ist eine Aufwertung des Bereichs und Stärkung der dortigen Wirtschaft. Die Baumaßnahmen werden etwa ein halbes Jahr dauern. Im März sollen die Ideen auf einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt werden. (rg)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige