Belebung der Wandseterrassen

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Boulespielen an den Wandseterrassen – Streitpunkt im Regionalausschuss Foto:rg
Hamburg: Helmut-Steidl-Platz |

Ausschuss diskutiert über Boulebahn, Straßensanierung und Sitzbänke

Von Rainer Glitz
Rahlstedt
Es hat sich etwas getan am Platz vor den Wandseterrassen: Dort wird gerade das Karussell für Kinder aufgebaut und die Tische und Stühle des „Schweinske“ sind trotz bislang noch fehlender Sonne herangerückt. Genau hier soll eine feste Boulebahn entstehen. Aber wo genau und wie genau? Das war im Regionalausschuss Rahlstedt die Frage. „Wir begrüßen die Belebung des Platzes. Aber muss es eine Begrenzung geben?“, fragte Michael Ludwig-Kircher für die SPD. Vielleicht reiche ein Schild oder eine farbliche Absetzung zur Kennzeichnung der Fläche, ansonsten könne frei gespielt werden. „Die Bahn war nicht turniergerecht angedacht. In Frankreich ist eine Begrenzung auch nicht üblich“, entgegnete Eckard Graage von der CDU. Die Sitzbank müsse umgesetzt werden, dann könne es losgehen. Die Rahlstedter Boulefreunde überzeugte das nicht.

Bäume für Bahn?

Für eine 15 Meter lange Bahn sei nicht genug Platz, doch die brauche man für Wettbewerbe. So könne auch eine Attraktion in Rahlstedt entstehen, die Spieler aus anderen Stadtteilen anlocke. Um Platz zu schaffen, müssten einige der Bäume weg. Das führte bei den Grünen zu Unmut. Kompromissvorschlag: Die Bahn könnte schräg gelegt werden, dann müsste nur ein Baum weg. Und der könne ja auch umgepflanzt werden, so Jörn Weiske von der CDU. Vorschlag zur Güte: ein Ortstermin an den Wandseterrassen. Nächster Streitpunkt: Die Sanierung der Straße Am Friedhof. SPD und Grüne beantragten, auf einem Teilstück die Straßengräben zuzuschütten. So könne Platz für vernünftige Rad- und Fußwege geschaffen werden. Dies wäre gut, aber leider unmöglich, entgegnete die CDU. Sie verwies auf die Funktion der Gräben für die Entwässerung. Die rot-grüne Mehrheit stimmte trotzdem für die Idee.

Bänke fürs BiM

Überraschend kam es dann bei einem Dauerbrenner zu einer positiven Lösung. Drei in der Straße Heckende abgebaute Sitzbänke suchen seit Monaten einen neuen Standort. Das Bürgerhaus in Meiendorf in der Saseler Straße könne Bänke gebrauchen, so die CDU. Im kleinen Grünzug im Alten Berner Weg sei auch ein guter Standort, so die Grünen. Im Hannipark gebe es derzeit gar keine benutzbare Bank, wandte Hans Schuy vom Bürgerverein Oldenfelde ein. Wenn der Regionalausschuss wolle, werde der Verein für jede Bank des Bezirks aus eigenen Mitteln eine zweite bezahlen. Einstimmiger Beschluss: Eine Sitzbank für jeden der vorgeschlagenen Standorte. Also: aus drei mach vier Bänke.

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