Hamburger Dom - Tierleid trübt positive Bilanz

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v.l. Jan Zobel - Landesvorsitzender, Martin Buschmann - stv. Generalsekretär, Reiner Bent - Human Animal Rights / Tierschutzpartei NRW, Svenja Walter - 2. Landesvorsitzende Hamburg
Veranstalter, Schausteller und Wirtschaftsbehörde ziehen positive Bilanz. Das Tierleid geht leider weiter.

Knapp 2,5 Millionen Menschen haben den diesjährigen Frühlingsdom vom 24. März bis 23. April besucht. Die Besucherzahl ist im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Vertreter der Wirtschaftsbehörde und des Schaustellergewerbes freuen sich über die stabile Besucherzahl trotz des wechselhaften Wetters. Weniger erfreulich ist die Tatsache, dass das unsägliche und tierquälerische Ponyreiten weiter geht. An jedem Sonntag hatten engagierte Tierschützer und Tierrechtler unter dem Motto “Vergnügen ohne Tierleid” am Ausgang der U-Bahn St. Pauli (Glacischaussee) protestiert.

Am 28. Juni startet der Sommerdom, Tierschützer haben bereits weitere Proteste angekündigt. Die Tierschutzpartei unterstützt diesen friedlichen Protest und spricht den Aktivistinnen der Tierrechtsinitiative Hamburg und der Jugend- und Aktionsgruppe des Hamburger Tierschutzvereins von 1841 e.V. (HTV) den größten Respekt und Dankbarkeit aus, dass Sie Sonntag für Sonntag protestierten und auf dieses fragwürdige “Fahrgeschäft” aufmerksam gemacht haben.

Bereits vor dem Frühlingsdom hatte die Tierschutzpartei sich klar positioniert und Stellung bezogen. “Im Winter 2020 tritt die Tierschutzpartei zur Hamburger Bürgerschaftswahl an. Ich hoffe inständig, dass der Hamburger Senat umgehend reagiert und der Forderung der Tierrechtsinitiative und der Mehrheit der Hamburger Bürger nachgibt und das Ponykarussell schnellstmöglich verbietet, und uns damit ein zentrales Wahlkampfthema raubt. Das Tierleid muss sofort enden!” so Jan Zobel, Spitzenkandidat der Tierschutzpartei bei der kommenden Bundestagswahl in einer Erklärung vom 22. März diesen Jahres.
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