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Die Grundschule Großlohe gewann mit der GSZ Schülerzeitung den dritten Platz in der
Hamburg: Großlohering 11 |

Mit Eisbären und Horrorclowns: Dritter Platz für Großloher Schülerzeitung beim 15. Schülerzeitungswettbewerb

Von Karen Grell
Großlohe
Jetzt gehört die Schülerzeitung der Grundschule Großlohe zu einer der besten Exemplare der gesamten Stadt. Mit dem dritten Platz beim 15. Schülerzeitungswettbewerb hat Großlohe den dritten Platz der Grundschulen erreicht. Die Preisverleihung beim Verlag Gruner & Jahr mit 47 anderen Schulen war dann das absolute Highlight für die Kids. „Auch der dritte Platz hat uns super gefreut“, berichtet Tanja Fechner, die stellvertretende Schulleiterin, die mit den Kindern zur Siegerehrung gefahren war.

Zwölf junge Journalisten


Gewinner in der Kategorie Grundschule wurde die Zeitung “Lolablitz” aus der Sternschanze, doch auch für den dritten Platz erhielten die Großloher Schüler für ihre GSZ Zeitung immerhin noch 100 Euro und einen Gutschein für eine professionelle Blattkritik. Zwölf junge Journalisten arbeiten in der Redaktion an der Grundschule und immer einmal in der Woche ist Themenbesprechung. „Wir schreiben über seltene Tiere, die Einschulung der Erstklässler im Sommer oder auch mal über einen besonderen Auftritt, der an unserer Schule stattfindet“, erklärt Jenna (9). „Einmal haben wir über die Bedrohung der Eisbären geschrieben und das Küken sterben, weil das auch unserer Lehrerin so leid tut“, weiß Sahel (9). Immer das was gerade in den Medien Thema ist oder die Schüler ganz persönlich betrifft, wird auch in die Themenliste der Schülerzeitung mit aufgenommen. Deshalb gab es auch einen Bericht über die Horrorclowns im vergangenen Jahr und die Hai-Angriffe an der Ost-Küste der USA. Neben den spannenden Berichten aus der ganzen Welt, geht es vor allem aber um alles, was gerade an der eigenen Grundschule und im Stadtteil relevant ist. Um dann zumindest einen Teil der Kosten für die Produktion der Schülerzeitung wieder einzutreiben, müssen die Schüler ihre Zeitung, die meistens drei bis vier Mal im Jahr erscheint, für 20 Cent verkaufen.

Eltern und Lehrer zahlen mehr


„Die Eltern und Lehrer müssen allerdings 50 Cent geben“, lacht Kenneth. Die Auflage liegt zurzeit bei 120 Stück und da sollen die vielen Seiten natürlich auch mit spannenden Artikeln gefüllt werden. „Wir haben auch eine tolle Rätselseite und einmal gab es einen Bericht über Magnete und deren Funktion“, erinnert Jessica. Mitmachen kann jeder Schüler, der mindestens die dritte Klasse besucht und sich gut ausdrücken kann. In der nächsten Ausgabe wollen die Schüler einen Bericht über Seepferdchen veröffentlichen, eine Witze-Seite anbieten und auch über Streit an Schulen schreiben. Mit ihrem gewonnenen Preisgeld will die ganze Redaktion einen Ausflug machen und sich dann auf die nächste Runde für den Schülerzeitungswettbewerb vorbereiten. Zuerst soll aber der dritte Platz aus diesem Jahr ganz toll gefeiert werden.
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