Landtagswahlen im Saarland - Tierschutzpartei blickt optimistisch auf die Bundestagswahl

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Sandra Lück und Jan Zobel vor dem Schweinehochhaus in Sachsen-Anhalt
Die Landtagswahl im Saarland wurde bundesweit mit Spannung beachtet.
Würde es einen “Martin Schulz Effekt” geben, wie schneidet die CDU ab und was passiert bei den “kleinen” Parteien?

Aus der Sicht der Tierschutzpartei Hamburg ist das Ergebnis im Saarland erfreulich. Die AfD blieb mit 6,2% deutlich hinter dem medialen Hype, der um dieser ultrarechten Truppe gemacht wurde. Die Piraten sind endgültig in der Bedeutungslosigkeit verschwunden - von einst 7,4% auf jetzt nur noch 0,7%.
Die Freien Wähler spielen mit 0,4% eine noch kleinere Rolle, als die neonazistische NPD (0,7%).
In diesem Zusammenhang ist erwähnenswert, dass der Bundesvorsitzende der NPD aus dem Saarland stammt und die Partei dort über eine relativ starke Struktur verfügt. Im Jahre 2004 wurde der Nazi-Partei noch mit 4,0% das beste Ergebnis bei einer Landtagswahl in Westdeutschland seit 1968 beschert.

Selbstkritisch ist anzumerken, dass auch der frühere Bundesvorsitzende der Tierschutzpartei, Stefan Bernhard Eck, aus dem Saarland stammt. In seiner gesamten langjährigen Amtsperiode als Parteivorsitzender ist die Partei bedauernswerterweise nicht ein einziges mal zu den Landtagswahlen, Bundestagswahlen oder Kommunalwahlen dort angetreten.

Pikant in diesem Zusammenhang ist, dass auch die Bundesvorsitzende der Grünen, Simone Peter, aus dem Saarland stammt - ähnlich wie Eck und Franz konnte auch Peter keinen Heimvorteil für Ihre Partei verbuchen - völlig entgegen dem Siegeszug von Oskar Lafontaine - ebenfalls ein Saarländer, dem es aber durchaus gelang, als Bundesvorsitzender sowohl der SPD, als auch der Linken im Saarland massiv zu punkten.

Ausgehend vom saarländischen Wahlergebnis zur Europawahl 2014 (1,7%) wäre die Tierschutzpartei heute die Stärkste unter den “Sonstigen” im Saarland.
Diesen Trend haben wir zuletzt bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus Berlin im Jahre 2016 erlebt, wo die Tierschutzpartei mit 1,9% die stärkste ernstzunehmende “sonstige” Partei war.

Mit einer gewissen Genugtuung blickt der Hamburger Landesvorsitzende und Spitzenkandidat der Tierschutzpartei, Jan Zobel, auf das Ergebnis der Grünen und sagt: “Mit 4,0% wurden die Grünen auf ihre Kernanhängerschaft reduziert. Das ist die Quittung für eine Partei, die ihre Werte und Ideale verkauft hat und vor allem einen Verrat an den Tieren begangen hat. Solange es Bundesländer wie Sachsen-Anhalt gibt, wo eine Grüne Umwelt- und Landwirtschaftsministerin die Verantwortung für das Schweinehochhaus in Maasdorf trägt, solange ist es auch klar, dass die Grünen für Tierrechtler, Tierschützer und Tierfreunde unwählbar geworden sind.”

“Das Wahlergebnis im Saarland ist Ansporn und Motivation für den bundesweit anstehenden Wahlkampf der Tierschutzpartei zur Bundestagswahl am 24. September.” sagte Sandra Lück, Bundesvorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Tierschutzpartei.
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