Neues Gebäude für Stadtteilschule Oldenfelde

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Die Baugrube auf dem ehemaligen Schulhof Foto: Glitz
Hamburg: Delingsdorfer Weg 6 |

Dreistöckiger Neubau bietet Platz für Fachunterricht und Verwaltung

Von Rainer Glitz
Oldenfelde
Schon von weitem sieht man den Kran auf dem Schulgelände. Auf dem ehemaligen Schulhof befindet sich jetzt eine abgezäunte Baugrube, Bagger und Radlader haben bereits große Mengen Boden bewegt. Hier entsteht ein neues, dreigeschossiges Gebäude für die Stadtteilschule Oldenfelde mit Räumen für den Fachunterricht und die Verwaltung. Gleichzeitig wird das alte Verwaltungsgebäude saniert und gedämmt. „Wir haben hier die Aufgabe, auf sehr engem Raum zu bauen“, erläutert Architekt Achim Niemann. Bestehende Gebäude und Neubau sollen einheitlich gestaltet werden. Und: Künftig sollen alle Bauten verbunden werden, es soll überdachte Zugänge zu allen Fachräumen geben. „Es entsteht quasi ein Schulgebäude“, erläutert Niemann. Der Neubau wird durch einen Aufzug barrierefrei, bekommt Akkustikdecken mit LED-Einbauleuchten, neue Schränke für Schüler und Nischen zum Sitzen. Die Farben sind in Weiß, Gelb und Grün gehalten.

„OP am offenen Herzen“


„Die Logistik hier ist schwierig, wir haben nur eine Zufahrt für die Baufahrzeuge“, sagt Architekt Niemann. Während der Stoßzeiten, wenn die Schüler morgens gebracht werden, sollen keine Lkw rollen. „Das ist wie eine Operation am offenen Herzen“, erklärt Ralf Stolle, Leiter der Stadtteilschule: „Wir haben natürlich das größte Interesse daran, dass die Bauarbeiten so schnell wie möglich beendet sind.“ Und das soll schon im April 2018 der Fall sein. Er glaube an diesen ambitionierten Termin, sagt Stolle. Zwar habe der Bagger im Schulhof auf Plänen nicht verzeichnete Leitungen freigelegt. An weitere Verzögerungen glaube er aber nicht.

Einfeldhalle geplant


Es handelt sich um einen „Zu- und Ersatzbau“, wie das auf Verwaltungsdeutsch heißt. Das bedeutet: Die Schule wird nicht größer. Und die Gesamtfläche des Schulhofes wird nicht kleiner, weil Pavillons abgerissen werden. Die Parkplätze vor der Schule bleiben erhalten, auch wenn einige während der Bauzeit gesperrt sind.
Der Neubau wird nicht das letzte Projekt an der Stadtteilschule Oldenfelde sein. Geplant ist laut Schulleiter Stolle eine Einfeldhalle neben der bestehenden Sporthalle. Die sei gedacht für Judo oder Tischtennis, aber nicht für Ballsportarten. „Das ist aber noch nicht endgültig entschieden“, so Stolle. Die Schülerzahl stieg von anfangs 450 auf mehr als 800. Vor allem naturwissenschaftliche Fachräume würden gebraucht, sagt der Schulleiter: „Das ist kein Luxus, sondern notwendig.“
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