Rahlstedt: Mehr Sicherheit für Retter

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In der Brockdorffstraße soll 2019 ein neues Feuerwehrhaus entstehen Foto: rg
Hamburg: Brockdorffstraße 22 |

Planungen für Feuerwehr-Gebäude laufen – Altbau entspricht nicht den Anforderungen

Von Rainer Glitz
Rahlstedt
Freiwillige Feuerwehr und Rettungswache nutzen das Gebäude an der Brockdorffstraße gemeinsam, und das soll auch so bleiben. Allerdings in einem Neubau am selben Standort, der 2019 entstehen soll. Die Planungen laufen bereits. Dies erfuhren die beiden Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Ekkehard Wysocki und Ole Thorben Buschhüter durch eine kleine Anfrage vom Senat. Die bisherigen Räumlichkeiten entsprechen demnach nicht mehr den heutigen Anforderungen an ein funktionsgerechtes Feuerwehrhaus. Das ergab eine Überprüfung durch die Feuerwehr-Unfallkasse im Juni (Wochenblatt berichtete).

Gebäudeelektrik veraltet

Mehrere Mängel wurden festgestellt. So sind die Fluchtmöglichkeiten des Unterrichtsraumes unzureichend, er darf deshalb nur noch von zehn Personen gleichzeitig betreten werden. Außerdem ist die Gebäudeelektrik veraltet. Und die Fahrzeugremisen entsprechen ebenfalls nicht den Vorschriften. Moderne Standardfahrzeuge können dort nicht untergebracht werden. Deshalb wurden Einsatzfahrzeuge mit einer geringeren Höhe beschafft, zuletzt 2014 ein Löschfahrzeug für 290.000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr Rahlstedt ist damit uneingeschränkt einsatzfähig. „Die Sicherheit der Feuerwehrangehörigen geht selbstverständlich vor und wird durch entsprechende organisatorische Maßnahmen gewährleistet. Aber das ist natürlich kein Dauerzustand“, so Ekkehard Wysocki, der auch Vorsitzender des Innenausschusses der Bürgerschaft ist. Wie der Senat mitteilte, soll es neben dem Neubau auch eine Übergangslösung für den Unterrichtsraum geben. Dafür soll ein etwa 30 Quadratmeter großes Holzhaus errichtet werden. Somit gebe es eine verlässliche Perspektive, betonten Wysocki und Buschhüter: „Das ist gut für den Stadtteil Rahlstedt und seine Freiwillige Feuerwehr.“ Die Freude über diese Nachricht dürfte bei Wehrführer Sebastian Bierdel und den aktuell 40 aktiven Mitgliedern dürfte groß sein.

Vier Freiwillige Feuerwehren

Im Stadtteil gibt es die vier Freiwilligen Feuerwehren Meiendorf, Oldenfelde, Oldenfelde-Siedlung und Rahlstedt. „Sie sind aus dem sozialen Gefüge unseres Stadtteils nicht wegzudenken, daher benötigen sie auch ein modernes und sicheres Arbeitsumfeld“, so Ole Thorben Buschhüter und Ekkehard Wysocki.

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