Schluss mit Bismarcks „Jagd-Bordellen“!

Anzeige
Passend! (K)ein Bock auf Bismarck
Das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht in Schleswig hat am Dienstag, 09. Mai, eine wichtige Entscheidung für die Tiere gefällt. Die 140 Jahre alten und illegalen Jagdgatter der Familie Bismarck im Kreis Herzogtum Lauenburg und im Landkreis Steinburg müssen abgebaut werden. Die Regelung im Landesjagdgesetz sei eindeutig verfassungskonform, befand das Gericht.

Im Jahre 1999 trat in Schleswig-Holstein das Landesjagdgesetz in Kraft. Paragraf 29 regelt klar, dass es verboten sei, "Jagdbezirke oder Teile von Jagdbezirken zum Zweck der Jagd oder der Hege einzugattern". Aus Sicht der Tierschutzpartei gab es unverständlicherweise seinerzeit eine Übergangsfrist von 15 Jahren. Diese lief nun endgültig am 28. Oktober 2014 aus..

“In den Gattern werden die Tiere zusammengepfercht um die Abschüsse der Jäger zu erleichtern. Mord mit Erfolgsgarantie - wie abartig und pervers!” kommentiert die Sprecherin des Bundesarbeitskreises Jagd und Angeln der Tierschutzpartei, Patricia Kopietz. Der NABU Geschäftsführer Ingo Ludwichowski nannte die Jagdgatter treffend „Jagd-Bordelle“.

Seit Oktober 2014 sind alle Jagdgatter illegal, die Familie der Nachfahren von Reichskanzler Otto von Bismarck setzt sich seit Jahren trotzdem über geltendes Recht hinweg und lädt wohlhabende Gäste zum Abschießen der eingesperrten Tiere ein.

Das Verwaltungsgericht hat eine Berufung nicht zugelassen, es bleibt den Jägern noch das Oberverwaltungsgericht, oder eine Verfassungsbeschwerde als letzte Möglichkeit ihre feudalen Adelsprivilegien zu verteidigen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Tierschutzpartei setzt sich für die vollständige Abschaffung der Jagd und des Jagdtourismus ein. Aus ethischen Gründen einerseits, aus ökologischen Überlegungen andererseits, sollte der Gesetzgeber die Jagd verbieten und das Bundesjagdgesetz mitsamt den Landesjagdgesetzen abschaffen.

Am 24. September tritt die Tierschutzpartei zur Bundestagswahl an. Jede Stimme für die Tierschutzpartei ist eine Stimme gegen die Jagdlobby. Getreu dem Motto “Mord ist ihr Hobby” wird auch das Thema Jagd eine wichtige Rolle im Wahlkampf der Partei spielen.

Pressemitteilung / Landesverband Hamburg / Tierschutzpartei
Verantwortlich: Jan Zobel
Talstraße 16 - Haus 3,
20359 Hamburg - St.Pauli
Tel: (040) 278 071 30
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige